VP-Neuhuber: Renaissance für den Prater könnte bereits umgesetzt sein!

SP-Stadtplanung hat fertiges Konzept grundlos verworfen und verzögert somit notwendige Investitionen!

Wien (VP-Klub): "Die Vorgänge rund um die wieder einmal propagierte Prater-Neugestaltung inklusive Projekt-Präsentation erinnern an ein politisches Deja-Vú Erlebnis", kommentierte der Planungssprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Alexander Neuhuber, die heutige Presseaussendung von Vizebürgermeisterin Grete Laska zu eben diesem Thema.

"Laska rühmt sich, einen französischen Themenpark-Experten mit dem Masterplan-Gestaltung beauftragt zu haben", so Neuhuber weiter. " Dabei liegen die fertigen Pläne der österreichischen Experten Sallaburger und Schwarz seit Jahren in den Rathausschubladen und verstauben offensichtlich."

Laska verwirft ohne Begründung fertige Konzepte und lässt neu planen!

Es sei völlig unverständlich, warum jetzt - nach einem Planungsstopp, der viele Praterunternehmer im Wurstelprater an notwendigen Investitionen und Erneuerungen der Attraktionen hindert - wieder von vorne begonnen wird. Vor kurzem hatte Laska in einer Tageszeitung auf eine Erkundungsreise zu deutschen und dänischen Vergnügungsparks hingewiesen. "Ähnliches gab es", so erläuterte Neuhuber weiter, "bereits 1998. Damals untersuchte eine Wiener Delegation mit Vizebürgermeister Görg, Stadträtin Ederer und Präsident Nettig Entertainment-Parks in Paris (Euro-Disney) und Düsseldorf. Kurz darauf wurden die österreichischen Spezialisten Sallaburg und Schwarz mit der Masterplangestaltung (Inselkonzept) und der Investorensuche beauftragt."

"Die gestellten Aufgaben und Anforderungen wurden lückenlos erfüllt und ein entsprechendes, hundert Seiten langes Umsetzungskonzept erarbeitet. Lediglich der Startschuss zur Realisierung aus dem Rathaus fehlte. Seit dem Ausscheiden der VP aus der Stadtregeierung scheint alles anders. 'Kommando zurück' hieß es offensichtlich! Neue Besen müssen her! So erfolgte der neue Wettbewerb und jetzt die Mongon-Beauftragung. Ob ausländische Besen wirklich besser kehren bleibt abzuwarten", so Neuhuber süffisant.

Säumige SP-Stadtplanungspolitik verschleppt notwendige Investitionen und schadet Praterunternehmer

Tatsache ist, dass das Entertainment-Konzept für den Prater längst umgesetzt sein könnte. Jetzt ist plötzlich vom Jahr 2006 die Rede. "Das ist eine fahrlässige Verschleppung längst notwendiger Investitionen für den wichtigen Freizeit-, Tourismus- und Wirtschaftsraum Prater", kritisierte Neuhuber die säumige SP-Planungspolitik.

Apropos Planungspolitik: Interessant sei auch der Umstand, dass Stadtrat Schicker sich aus den Planungsaktivitäten für den Prater völlig absentiert hat. Entweder ist er in einem SP-internen Machtkampf unterlegen und unter Kuratel gestellt, oder er will mit den Prater-Untrieben der Kollegin Laska nichts zu tun haben. Beide Varianten seien für Insider denkbar. "Die nächsten Jahre werden zeigen, wodurch die Verzögerungen und Fehler zustande kamen. Leider zu Lasten der Praterunternehmen und Besucher", so Neuhuber abschließend.(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse@oevp.wien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0005