WKÖ-Erfolgsrechnung 2002: "Doppelt hilft, wer rasch hilft!" Vizepräsident Schenz vor dem Kammertag: Mitglieder fühlbar entlastet - Ergebnis gegenüber Voranschlag stark verbessert - Personalaufwand um 13,3 Mill. Euro gesunken

Wien (PWK419) - Durch Senkung der Kammerumlagen hat die Wirtschaftskammer Österreich ihre Mitglieder in schwierigen Zeiten fühlbar entlastet und zur Senkung der Lohnnebenkosten beigetragen.

Im einzelnen wurden gemäß Beschluss des Kammertages die Hebesätze von 0,20 auf 0,12 Prozent (Kammerumlage 1) sowie von 0,19 (zuvor 0,21) auf 0,15 Prozent (Kammerumlage 2) reduziert. Dadurch ersparen sich die Betriebe 69 Millionen Euro an jährlichen Beitragszahlungen. Da die Beitragszahlungen nicht in Etappen sondern gleich in einem energischen Schritt gesenkt wurden, sind den Mitgliedern einmalig weitere 41 Millionen Euro zugute gekommen. "Doppelt hilft, wer rasch hilft", fasste dies WKÖ-Vizepräsident und Finanzreferent Richard Schenz am Donnerstag anlässlich der Vorlage des Rechnungsabschlusses 2002 der Wirtschaftskammer Österreich im Verlauf des im Haus der Wirtschaft tagenden Wirtschaftsparlaments zusammen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2002 der WKÖ weist ein gegenüber dem Voranschlag stark verbessertes Ergebnis aus. Der Bilanzverlust fiel mit 2,98 Millionen Euro (Voranschlag: 8,20 Millionen) deutlich geringer aus. Ohne die rasche und wirkungsvolle Hochwasser-Soforthilfe der WKÖ für in Schwierigkeiten geratene Betriebe wäre sogar ein beinahe ausgeglichenes Ergebnis möglich gewesen, betonte Vizepräsident Schenz.

Die Kammerumlagen liegen mit 2,4 Prozent knapp über den Budgetansätzen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Voranschlag um 9,3 Millionen Euro höher ausgefallen, wobei die Mehrerlöse u. a. aus Förderungen für kofinanzierte Projekte, vor allem mit dem Wirtschafsministerium und der AUVA, sowie insbesondere aus der Veräußerung von Auslandsimmobilien resultieren. Diese Erlöse werden der zweckgewidmeten Rücklage für künftig notwendige Immobilienkäufe zugeführt.

Der Personalaufwand liegt mit 93,8 Millionen um 0,2 Millionen Euro unter dem Voranschlag und um 13,3 Millionen unter dem Aufwand des Jahres 2001.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich im Vergleich zum Voranschlag Mehraufwendungen von 3,2 Millionen Euro. Unter diesem Punkt finden sich u.a. die nicht präliminierten Erstinvestitionen in die WKO Inhouse GmbH sowie die schon erwähnte Hochwasserhilfe.

Von den gemäß Wirtschaftskammergesetz gebildeten Rücklagen wurden im Berichtsjahr 2002 per saldo 14,7 Millionen für Sonderprojekte wie zum Beispiel Abfertigung Neu und die elektronische Business-Plattform der Außenwirtschaftsorganisation eingesetzt. Dieser Betrag liegt um 2,7 Millionen Euro unter dem Voranschlag, erläuterte Schenz.

Der Rechungsabschluss 2002 wurde vom Wirtschaftsparlament einstimmig beschlossen. (hp)

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