Flemming: Sicherung der Pensionen für Jung und Alt und uneingeschränkter Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle Altersgruppen sind Kernpunkte der Reformpolitik!

Klagenfurt (OTS) - Anlässlich einer Informationskonferenz vor den Landesvorstandsmitgliedern des Kärntner Seniorenbundes und Vertretern der Bezirks- und Ortsgruppen aus ganz Kärnten in Klagenfurt präsentierte der Österreichische Seniorenbund die soeben im Parlament beschlossene Pensionssicherungsreform.

Europa-Abgeordnete Dr. Marilies Flemming, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes, hob in ihrer Rede hervor, dass Bundesobmann Stefan Knafl hauptverantwortlich dafür war, dass es im Zuge der Pensionssicherungsreform keinen Eingriff in bestehende Pensionen gibt. Flemming betonte die zwingende Notwendigkeit dieser Reform, die für alle Generationen gilt. Flemming: "Besonders Senioren sind daran interessiert, dass es in Zukunft auch für die Jungen eine Pension geben wird. Dies ist für die ältere Generation genauso wichtig wie die Sicherung ihrer eigenen Pensionen".

"Die Garantie des uneingeschränkten Zugangs zur Gesundheitsversorgung für alle Altersgruppen, die Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel jetzt sichergestellt hat und die Verhinderung einer Zwei-Klassen-Medizin ist für Senioren besonders bedeutend", stellte Flemming klar.

Der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes Heinz K. Becker informierte über die Details der Pensionssicherungsreform und über die aktuellen Forderungen des Seniorenbundes, wie die Anhebung der Ausgleichszulagen, die Schaffung einer Pensionistenkurie in den Sozialversicherungen, die Gleichbehandlung der Pensionisten in der Rehabilitation, die Ablehnung weiterer Selbstbehalte, die Forderung nach Anpassung des Pflegegeldes an die steigenden Pflegekosten, die Neuregelung der ORF-Gebührenordnung und der Fernsprechgebühren für Pflegegeldbezieher sowie die Ablehnung einer Erhöhung der ORF-Gebühren.

Becker wies in seinen Ausführungen auf den einstimmigen Beschluss des Bundesvorstandes des Österreichischen Seniorenbundes nach dem Verlangen auf Verhandlungen von Seniorenvertretern mit der Bundesregierung hin, wobei es neben den oben angeführten Forderungen vor allem um die Neugestaltung der zukünftigen Pensionsanpassungen gehen wird.

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