VP-Prochaska: Haus der Heimat leistet wichtigen Beitrag zum Aufeinander Zugehen!

Es ist wichtiger, einen Beitrag zur Aussöhnung zu leisten, als zu polarisieren!

Wien (VP-Klub): "Ich kann den Damen und Herren der Grünen nur raten, endlich ihre historische Sicht zu schärfen und sich mit der Faktenlage wenigstens einigermaßen vertraut zu machen, bevor sie einen derartigen Antrag einbringen", betonte LAbg. Johannes Prochaska, Gemeinderat der Wiener Volkspartei, anlässlich der Debatte zum "Haus der Heimat" im gestrigen Wiener Gemeinderat. Die Grünen hatten beantragt, die Zahlung an den Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) abzusetzen, da im Haus der Heimat rechtsradikale Aktivitäten stattgefunden hätten.

Im vorliegenden Antrag sei insofern eine Sicherheitsklausel eingebaut, als nicht eine Lokalität gefördert werde, sondern eine Vereinigung, deren demokratischer Charakter auch durch das Angehören von Vertretern gleich dreier der bedeutenden politischen Parteien dokumentiert sei. Doch vor allem stehe in dem dem Beschluss zu Grunde liegenden entsprechenden Bundesgesetz eindeutig, dass die Rückerstattung zwingend ist, sollte gegen gesetzliche Vorschriften gehandelt werden. "Nur die Verletzung gesetzlicher Vorschriften kann für uns akzeptable und rechtswürdige Norm sein, keineswegs aber Grüne Befindlichkeiten", erklärte Prochaska.

"Die Grünen scheinen sich der Problematik der Vertreibung, des Verlustes von Hab und Gut, von vielen Lebenswerken, vor allem aber der Heimat, nicht annähernd bewusst zu sein. Das "Haus der Heimat" leistet einen wichtigen Beitrag zum aufeinander Zugehen, es stellt Kontakte zwischen Vertriebenen und deren ehemaliger Heimat her. Auf all das verstellt aber ein hartnäckiges Vorurteil gegen die Sudetendeutschen den Blick. Der beanstandete Mieter des Haus der Heimat, der "Neue Klub" muss mit Recht als fragwürdig bezeichnet werden und man muss den Landsmannschaften mit aller Deutlichkeit klarmachen, keinerlei Verbindung mit ihm einzugehen. "Doch es ist inakzeptabel und unmoralisch, wenn die Grünen daraufhin die Leistungen an Verfolgte, selbst wenn diese historisch moralischen Anspruch darauf haben, von deren politischen Einstellung abhängig machen", kritisierte Prochaska abschließend.

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