BV Malyar: "Sozialplattform" für den Alsergrund

Wien (OTS) - Die Bezirksvorsteherin des 9. Bezirkes, Martina
Malyar, präsentierte am Donnerstag Vormittag im Rahmen eines Mediengesprächs einige Schwerpunkte ihres künftigen Wirkens. Vorgesehen ist die Schaffung einer "Sozialplattform" für den Alsergrund. Von einer Vernetzung einschlägiger Stellen sollen diese Einrichtungen und vor allem aber die Bürger profitieren. In weiterer Folge strebt das Bezirksoberhaupt eine Kooperation der neuen Plattform mit einer bestehenden "Sozialplattform" im Nachbarbezirk Josefstadt an. Ein anderes interessantes Projekt ist ein künftiges "Bezirksfrauennetz" im Internet, im Bereich des Magistratischen Bezirksamtes möchte die Bezirksvorsteherin kundenfreundliche Umgestaltungsmaßnahmen initiieren.

Angekündigt wurde die Öffnung des Liechtensteinparks für die Bevölkerung im nächsten Jahr. Bei Verkehrsangelegenheiten will Bezirksvorsteherin Malyar mit allen Betroffenen und Fachleuten gemeinsame Lösungen entwickeln. Das lange diskutierte Projekt "Garage Bauernfeldplatz" (199 Parkplätze) wird realisiert, die neuen Parkmöglichkeiten werden vor allem für die Anrainer von Vorteil sein. Beabsichtigt ist auch ein Zusammenwirken mit dem St. Anna-Kinderspital sowie mit der Medizinischen Universität.

In Anwesenheit von Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Mag. Albert Slavik stellte Martina Malyar verschiedene "Leitsätze" für die weitere politische Arbeit am Alsergrund vor. Neben dem Bekenntnis zur Übernahme von Verantwortung (Offenheit für neue Wege, Mut zu Pilot-Projekten) setzt die Bezirksvorsteherin auf Maßnahmen im Sinne des "Wiener Demokratiepakets" sowie auf die Förderung der Vielfalt in der Gemeinschaft. Kinder und Jugendliche sollen mehr "Raum und Zeit" erhalten, sollen mit Unterstützung der Erwachsenen besser "hörbar und sichtbar" werden. Auch auf Veränderungen bei der Altersstruktur gilt es, so Malyar, rechtzeitig Bedacht zu nehmen. Für Betagte seien so genannte "Kleinigkeiten", wie eine neue Sitzbank, oft von großer Bedeutung.

Malyar bekundete ihre Bereitschaft zu Gesprächen mit allen Parteien sowie Organisationen und will sich - nicht zuletzt im Zuge des erfolgreichen Projekts "Lokale Agenda 21" - um einen intensiven Dialog mit den Bezirksbewohnern bemühen. Offen sei sie auch für Wien-weite oder "überregionale" Lösungen ("Der Bezirk hört nicht an der Grenze auf"), generell achte sie auf Bedürfnisse der "Schwächeren". Bezirksvorsteher a. D. Hans Benke war beim Mediengespräch zugegen und Martina Malyar würdigte die vielfältigen Verdienste, vom Kulturbereich bis zur "Lokalen Agenda 21", ihres Vorgängers. (Schluss) enz

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Oskar Enzfelder
Tel.: 4000/81 057
enz@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0015