Bartenstein: Österreichs Handelsbilanzüberschuss wächst heuer weiter

Außenhandelsprognose für 2003: Exporte steigen um 1,6 %, Importe um 1,1 %

Wien (BMWA/OTS) - "Mit der vom IHS für das heurige Jahr erwarteten Steigerung der österreichischen Warenexporte um 1,6% gegenüber 2002 - und das trotz anhaltend schwacher Konjunktur - beweisen die heimischen Unternehmen einmal mehr ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt", erklärte Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein heute, Donnerstag, zur jüngsten im Auftrag seines Ministeriums erstellten Außenhandelsprognose durch das Institut für Höhere Studien.

Die Entwicklung des österreichischen Außenhandels wird im laufenden Jahr vor allem vom Wechselkurs, aber auch von der schwachen Konjunktur in den Nachbarländern beeinflusst. Im Einklang mit der Konjunkturaufhellung im Euro-Raum wird sich der österreichische Außenhandel im nächsten Jahr wieder stärker beleben. Im laufenden Jahr werden die österreichischen Warenexporte einen Wert von 78,6 Milliarden Euro erreichen, im nächsten Jahr werden sie auf 83,3 Milliarden Euro ansteigen.

Erfreulich sei auch, dass die Außenhandelsbilanz, die 2002 erstmals mit 532 Millionen Euro positiv war, weiter zunehmende Überschüsse aufweisen werde. Im heurigen Jahr wird der Handelsbilanzüberschuss weiter auf 919 Millionen Euro ansteigen, 2004 wird er die Milliardengrenze (1,462 Mrd. Euro) überschreiten.

Für 2004 erwartet das IHS eine deutliche Zunahme der Exporte um 5,9 und der Importe um 5,3%. Um die Internationalisierung der österreichischen Wirtschaft,insbesondere kleiner und mittlerer Unternehmen weiter voran zu treiben und ihre Wettbewerbsposition auf internationalen Märkten zu festigen, wird das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit in Kooperation mit der Wirtschaftskammer eine Internationalisierungsoffensive starten, betonte Bartenstein.

Investitionsbereitschaft der Unternehmer steigt

Das IHS geht davon aus, dass die globalen Handelsströme (nominell und in US-Dollar gemessen) heuer - dank der stark angestiegenen Importtätigkeit der US-Wirtschaft zu Beginn des laufenden Jahres - um 7,2% zulegen werden (2002: 4,5%), obwohl der erwartete konjunkturelle Aufschwung der Weltwirtschaft bis jetzt noch nicht richtig in Gang kam. Erst im Jahresverlauf dürfte sich die Weltkonjunktur etwas beleben. Die treibenden Kräfte sind dabei das niedrige Zinsniveau in den USA und Europa und auch die sinkende Inflation. Das Vertrauen der Konsumenten verbessert sich dadurch. Es gibt auch bereits Anzeichen dafür, dass weltweit die Investitionsbereitschaft der Unternehmer zunimmt.

Eine Tabelle mit weiteren Details finden Sie auf der Website des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums (http://www.bmwa.gv.at) in der Rubrik "Presse" im Anschluss an diese Meldung.

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