VP-Korosec fordert mehr Mittel für Wiener Kinderbetreuung

Wien (VP-Klub): Die Sozialsprecherin der Wiener VP-Landtagsfraktion, LAbg. Ingrid Korosec, forderte heute im Zuge der Debatte zur Novellierung des Wiener Kindertagesheimgesetzes die SP-Alleinregierung dazu auf, die Mittel für Kinderbetreuungseinrichtungen im Budget für 2004 massiv aufzustocken. "Die nun beschlossenen Veränderungen, wie beispielsweise die Herabsetzung der Gruppengröße oder die Aufstockung des Betreuungspersonals, sind grundsätzlich zu befürworten. Die Verantwortlichen in Wien sind aber nun aufgefordert, die finanziellen Mittel für diese Verbesserungen bereit zu stellen. Das Budget für Kinderbetreuung muss von der Stadt Wien 2004 massiv aufgestockt werden", betonte die VP-Landtagsabgeordnete.

Utl.: Unterstützung für gemeinnützige und private Anbieter

Korosec erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die gemeinnützigen und privaten Anbieter von Kinderbetreuungseinrichtungen. Diese müssen ihrer Auffassung nach bei der Erreichung der neuen Standards von der Stadt Wien finanziell ausreichend unterstützt werden. "Gerade diese Anbieter, die derzeit 52 % des Gesamtangebotes an Kindertagesheimplätzen abdecken, werden durch die neuen Vorgaben einem gesteigerten wirtschaftlichen Druck ausgesetzt. Um eine Benachteiligung der gemeinnützigen und privaten Anbieter zu vermeiden, ist eine finanzielle Unterstützung durch die Stadt Wien dringend erforderlich", betonte sie dazu.

Utl.: Keine Beitragserhöhungen!

Entschieden sprach sich Korosec gegen eine weitere Erhöhung der Beitragssätze aus. "Wiener Eltern werden schon jetzt von der SP-Alleinregierung massiv zur Kasse gebeten. Die Gebühren für einen Kindergartenplatz liegen in dieser Stadt schon jetzt bei über 250 €. Ein weiteres Drehen an der Gebührenschraube ist aus diesem Grund strikt abzulehnen", stellte Korosec klar.

Utl.: Antrag der Wiener ÖVP

Ein weiterer Punkt der heutigen Debatte betrifft eine mögliche Berücksichtigung des Begriffs "religiös" im Kindertagesheimgesetz. Gemeinsam mit den Wiener VP Landtagsabgeordneten Walter Strobl und Johannes Prochaksa wird von Ingrid Korosec ein Zusatzantrag eingebracht werden. Gefordert wird, dass bei der Integration von Kindern auch auf deren religiöse Herkunft Rücksicht genommen wird. "Wir leben Gott sei Dank in einer multikulturellen und multireligiösen urbanen Gesellschaft. Es ist einfach eine Frage des Respekts, dass der Begriff Religion in diesem Gesetzestext enthalten ist

Utl.: Vielfalt erhalten

Abschließend betonte Korosec die Vielfalt im Bereich der Wiener Kindertagesheimeinrichten. "Es ist schön, dass es zur Zeit eine breite Palette an Anbietern gibt. Tun wir alles dafür, dass diese Vielfalt auch in Zukunft erhalten bleibt", schloss Korosec.

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