Privatisierungsstopp der Bundesregierung - Menschen wichtiger als Profit

VOEST muss österreichisches Spitzenunternehmen bleiben

"Es besteht kein Zwang zum Verkauf der ÖIAG-Anteile an der Voest. Die ÖVP und Finanzminister Grasser gefährden hier nur aus rein ideologischen Gründen den Industriestandort in Oberösterreich und die Arbeitsplätze von Zehntausenden Menschen", erklärt LH-Stv. Dipl.Ing. Erich Haider.

Die voestalpine AG hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt, verdient sehr gut, ist Weltmarktführer in ihren Produktionsbereichen und plant große Investitionen.
Das Schicksal von 20.000 ArbeitnehmerInnen und ihren Familien ist mit der voestalpine AG eng verbunden. Die Vergabe von Aufträgen an Zulieferfirmen sowie die Nachfrage nach industriellen Dienstleistungen sichert zusätzliche Wertschöpfung in Oberösterreich. Die voestalpine ist daher für den Industriestandort Linz von zu großer Bedeutung, als dass man dieses Unternehmen einer ungewissen Zukunft entgegensteuern lässt.

25 % plus 1 Aktie müssen daher im öffentlichen Eigentum bleiben, damit für die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Sicherheit gewährleistet ist und das Unternehmen auch in Zukunft diesen eigenständigen und erfolgreichen Weg weiterführen kann.

"Ich fordere daher die Bundesregierung, die mit ihrem Regierungsbeschluss diese Verkaufsdiskussion ausgelöst hat, auf, einen Veräußerungsstopp für 25 % plus 1 Aktie zu beschließen. Das wäre der wichtigste Beitrag der Bundesregierung gegen diese Verunsicherung des Unternehmens, der Investoren und der ArbeitnehmerInnen," fordert Landeshauptmann-Stv. Dipl.-Ing. Erich Haider.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich
Pressereferat
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40001