Soma-Petition hat Tausende Unterschriften erreicht

FPÖ bringt Dringlichkeitsantrag zur Weiterfinanzierung der 6 Sozialmärkte durch Soziallandesrätin Schaunig-Kandut ein

Klagenfurt, 2003-06-26 (fpd) Ein klares Signal zur Weiterfinanzierung der sechs Soma-Geschäfte in Kärnten setzten die Freiheitlichen anlässlich der heutigen Landtagssitzung, in dem sie einen diesbezüglichen Dringlichkeitsantrag einbrachten.

Ziel dabei sei es, so der freiheitliche Landesparteiobmann Dr. Martin Strutz, die Soziallandesrätin Dr. Gabriele Schaunig-Kandut aufzufordern, die 18.000 Euro Basisförderung (3.000 Euro pro Standort) an die SOMA-Geschäfte auszuszahlen, da diese ansonsten vom Zusperren bedroht seien.

Bekannterweise habe der Kärntner Landtag vor zwei Jahren einen einstimmigen Beschluss verabschiedet, wonach Sozialmärkte allen Bezirksstädten durch Kofinanzierungen vom Sozialreferat zugestanden werden sollte, berichtete Strutz. Nun blockiere die Soziallandesrätin die Auszahlung, obwohl das sozialökonomische Projekt rund 2600 einkommensschwache Kunden habe, die durch das Zusperren diese günstige Einkaufsquelle wieder verlieren würden, kritisierte der freiheitliche Landesparteiobmann.

Als Untermauerung dieser Intention überreichten vor der Landtagssitzung FPÖ-Familiensprecherin Wilma Warmuth, Klagenfurts Stadtrat Christian Scheider und SOMA-Präsident Dr. Karl-Heinz Scheriau Tausende Unterschriften, die unter dem Motto "SOMA darf nicht sterben" gesammelt wurden, an den 1. Landtagspräsidenten Jörg Freunschlag.

"Wir hoffen, dass die SPÖ-Landesrätin in dieser Causa das Herz und nicht die Parteipolitik sprechen lässt. Tausende einkommensschwache Menschen warten auf eine konstruktive Lösung. Weiters wären bei einer Verweigerung der Basisförderung auch Arbeitsplätze für Berufswiedereinsteigerinnen betroffen. Daher werden wir für sie weiterkämpfen", betonten die SOMA-Aktivisten Stadtrat Scheider, Dr. Scheriau und LAbg. Warmuth.

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