WKÖ zu AK-Kritik: Lehrvertragsabschlüsse nahmen heuer sogar um 7,7 % zu

Hochhauser rückt fragwürdige Lehrstellen-Berechnungen der Arbeiterkammer ins rechte Licht

Wien (PWK 410) - "Wenn die AK von mehr als 15.000 lehrstellensuchenden Jugendlichen spricht, so wird wie jedes Jahr zu Schulschluss mit Hilfe fragwürdiger Berechnungen versucht politisches Kleingeld zu wechseln", reagiert die stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich, Anna-Maria Hochhauser, auf die jüngsten Aussagen von AK-Präsident Herbert Tumpel. "Es besteht Konsens, dass es Probleme auf dem Lehrstellenmarkt gibt, und deshalb ist dafür ein Auffangnetz geknüpft worden. Es gibt aber keinerlei Meldungen des AMS, wonach dieses Auffangnetz nicht ausreichend wäre."

Laut neuester AMS-Statistik hat die Zahl der offenen Lehrstellen per Ende Mai mit 2.842 um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Gleichzeitig haben allerdings die sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden mit 3.459 gegenüber dem Vorjahr um 13,5 % zugenommen. "Dies bedeutet eine hypothetische Lehrstellenlücke von 617" relativiert Hochhauser die AK-"Schätzungen".

"Bis 31. Mai wurden heuer insgesamt 10.403 Lehrverträge abgeschlossen", so Hochhauser weiter. "Gegenüber den 9.657 Abschlüssen im Vorjahreszeitraum liegen wir damit um 7,7 % besser." Nicht zuletzt könne diese erfreuliche Steigerung auf die Lehrstelleninitiative der Wirtschaftskammern und die 1.000 Euro Lehrlingsprämie zurückgeführt werden, erklärt die Generalsekretärin. (Ne)

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