Rossmann hat Bedenken wegen unentschuldigten Fernbleibens

"Gerade in einer schwierigen Entwicklungsphase sollte Aufsichtspflicht nicht vernachlässigt werden"

Wien, 2003-06-25 (fpd) - Die freiheitliche Bildungssprecherin Abg. Mares Rossmann kann dem Vorschlag des Präsidenten des steirischen Landesschulrates Horst Lattinger, wonach Schüler ab der neunten Schulstufe unentschuldigt dem Unterricht fernbleiben können, nicht sehr viel abgewinnen." Mitten in der pubertären Entwicklungsphasen sollte es nicht zu einer all zu großen Lücke in der Aufsichtspflicht für die Schülerinnen und Schüler kommen", so die freiheitliche Mandatarin. ****

"Ein unentschuldigtes Fernbleiben ist genau genommen ja auch im späteren Berufsleben nirgendwo möglich. Solche Vorgehensweisen in der Schule vorgesetzt zu bekommen, sei ein absolut falsches Signal für die heranwachsende Generation", ist Rossmann überzeugt.

Gerade in der Pubertät sei eine enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule besonders wichtig, betonte Rossmann. Auch die steigende Drogenproblematik dürfe bei Jugendlichen in diesem Alter nicht außer Acht gelassen werden. "Mir ist es unverständlich, wie ein Pädagoge solche Schulmaßnahmen ernsthaft in Erwägung ziehen kann. Dieses unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht wird wohl kaum im Interesse der Eltern und Schüler liegen. Es wäre unverantwortlich, wenn die Aufsicht über die Schüler über größere Zeiträume solche Lücken aufweisen würde", so Rossmann abschließend. (Schluß)

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