Broukal: Regierung muss auf Forschungsprofis hören

Chefs von FWF und FFF greifen SPÖ-Vorschlag für Runden Tisch auf

Wien (SK) "Es ist beschämend, wenn ausgewiesene Förderprofis wie FFF-Chef Kahler und FWF-Präsident Prof. Wick auf Pressekonferenzen darum betteln müssen, in Überlegungen zur Änderung der österreichischen Forschungslandschaft eingebunden zu werden", sagte SPÖ-Technologiesprecher Josef Broukal Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Ich erneuere meinen Vorschlag, einen 'Runden Tisch' zur Zukunft der Forschungsförderung einzurichten." Forschungspolitik müsse "mehr sein, als eine Möglichkeit, für den gescheiterten FPÖ-Politiker Martin Graf Machtpositionen zu schaffen".

"Es tut fast weh, von FFF-Geschäftsführer Günter Kahler hören zu müssen, dass in den letzten Jahren 6-8 Konzepte für eine Änderung der Forschungsförderung entworfen und wieder verworfen wurde", sagte Broukal. "Es wäre besser gewesen, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, woher Österreichs Forscher das Geld bekommen, das sie brauchen."

Broukal fordert ÖVP, Wirtschaftskammer und Industrie auf, zu verhindern, dass die Forschungsförderung zum politischen Projekt der FPÖ verkommt. "Ich hoffe, die Kammer und die Industriellenvereinigung sehen, welchen Bärendienst ihnen die ÖVP erweist, wenn sie die Forschungspolitik dem vollen Durchgriff eines FPÖ-Vertrauensmanns überantwortet", schloss Broukal. (Schluss) wf/mm

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