Sorge um das bundesweite Funknetz "Adonis" berechtigt

Versäumnisse von Innenminister Strasser

Wien (SK) "Die heutige Aussendung von Rotkreuz-Präsident Mayer bestätigt unsere Befürchtungen!", erklärte heute die SPÖ-Abgeordnete Königsberger-Ludwig. "Seit Wochen warnt die SPÖ davor, dass einzelne Blaulichtorganisationen aus dem Projekt eines gemeinsamen Funknetzes aussteigen und so das gesamte Vorhaben scheitern könnte. Auch von Seiten verschiedener Organisationen in Niederösterreich, wie dem ÖAMTC, der Bergrettung, der Ärztekammer und dem roten Kreuz weiß ich, dass sie an einem einheitlichen Funknetz interessiert wären, dass aber ein verbindliches Angebot aus dem Ministerium schon so lange auf sich warten lässt, dass sie sich langsam andere Alternativen überlegen." Königsberger-Ludwig, selbst Mitglied des Innenausschusses, bestätigt, dass das derzeitige Funknetz überaltet und die Errichtung eines neuen, abhörsicheren Netzes, in das möglichst alle Einsatzkräfte einbezogen sein sollten, dringend notwendig wäre. ****

"Minister Strasser hat zwar allein im Jahr 2003 666.000 Euro für Beratungskosten ausgegeben, hat es aber leider verabsäumt alle Organisationen, die an einer Nutzung interessiert wären, vertraglich einzubinden. Nun, da im Ministerium nichts weitergeht und offensichtlich ein Streit mit der Betreiberfirma im Gang ist, verlieren einige dieser Organisationen langsam das Vertrauen in das Projekt. Das ist verständlich", so Königsberger-Ludwig "denn wo es in der Kommunikation und Koordination von Einsätzen um Leben und Tod geht, können diese Einsatzkräfte nicht auf Luftschlösser bauen." (Schluss) se/mm

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