Sacher: voestalpine: Republik Österreich muss weiter Kernaktionär bleiben

Auch Niederösterreich wäre vom Ausverkauf der Voest maßgeblich betroffen

St. Pölten, (SPI) - "Die voestalpine Krems ist das industrielle Flaggschiff der Region und einer der größten und erfolgreichsten Arbeitgeber des Landes Niederösterreich. Die aktuelle Diskussion über einen geplanten ‚Ausverkauf' des voestalpine-Konzerns an die Stronach-Unternehmensgruppe schadet nicht nur der Linzer Unternehmenszentrale - sondern auch den niederösterreichischen Standorten Krems und Traisen. Unsere Standorte dürfen keinesfalls ins Gerede kommen, die Arbeitsplätze dürfen nicht gefährdet werden", wendet sich der Kremser SP-Bezirksvorsitzende und Zweiter Präsident des NÖ Landtags, LAbg. Ewald Sacher, strikt gegen eine Zerschlagung des voest-alpine-Konzerns.****

Die NÖ Sozialdemokraten treten vehement für einen uneingeschränkten Erhalt der bisherigen Eigentümerstrukturen ein. "Die hinter den Kulissen gewälzten Geheimpläne zur Filetierung des Konzerns sind ein Schlag ins Gesicht eines erfolgreichen Unternehmens. Es hat dem Unternehmen nicht geschadet, dass die Republik Österreich ihren Einfluss erhalten und maßgeblicher Miteigentümer blieb. Damit bleibt auch garantiert, dass die Entscheidungskompetenzen in österreichischer Hand und die zentral wichtigen Bereiche, wie beispielsweise Forschung und Entwicklung, im Land bleiben. Wer diese österreichische Kernaktionärsfunktion aufgibt, wird die Abwanderung bzw. Schließung wichtiger Unternehmensbereiche, ja mittelfristig den Verlust hunderter Arbeitsplätze zu verantworten haben", so Sacher weiter.

"Als NÖ Sozialdemokraten trauen wir den jüngsten Beteuerungen von Finanzminister Grasser keine Sekunde. Er wird sich seinem ‚Ex-Arbeitgeber mit Rückkehrrecht' wohl mehr verpflichtet fühlen als den Interessen der Belegschaft der voest oder des Wirtschaftsstandortes Österreich. Der Ausverkauf der ÖIAG muss mit allen Mitteln verhindert werden. Österreich verliert bei den vorgesehenen Verkäufen nicht nur großes Vermögen, sondern auch die Gestaltungs- und Steuerungskompetenz für die Zukunft", so Sacher abschließend.
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