Gradwohl zu ÖIAG: Paierl in Steiermark untätig

Gemeinsam gegen den Ausverkauf steirischer Betriebe kämpfen

Wien (SK) "Im Gegensatz zu den Entwicklungen in
Oberösterreich war der steirische Wirtschaftslandesrat Herbert Paierl rasch mit einem Dementi zur Stelle, um eine Beteiligung des Landes Steiermark an steirischen ÖIAG-Unternehmen dezidiert auszuschließen", kritisierte der steirische SPÖ-Abgeordnete Heinz Gradwohl Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Gradwohl weiter: "Und dies, obwohl diese Regierung mit ihrer Ausverkaufspolitik die hervorragenden österreichischen Industrie-Flaggschiffe zu Filialen ausländischer Konzerne degradiert, die über Wohl und Wehe ganzer Betriebe, unserer Regionen, unserer Gemeinden, ganzer Belegschaften und Familien bestimmen werden. Wir sollten nicht tatenlos zuschauen, bis uns nichts mehr gehört." ****

Minister Grasser, der mit seinem reinen Ausverkaufsprogramm von Anfang an die "Friends of Prinzhorn" zum Beutezug eingeladen habe, müsse die Privatisierungsvorhaben bei steirischen Unternehmungen grundlegend überdenken, so Gradwohl. Die steirischen Sozialdemokraten bieten Paierl und Klasnic die uneingeschränkte Zusammenarbeit bei der Erhaltung der seitens der ÖIAG zur Privatisierung ausgeschriebenen steirischen Betriebe an, unterstrich der SPÖ-Abgeordnete. "Den konzeptlosen Privatisierungen dieser Regierung, die über die banale Frage 'Was soll als nächstes verkauft werden?' nie hinausgeht, muss eine echte steirische Alternative entgegengesetzt werden", schloss Gradwohl. (Schluss) cs/mm

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