Neuregelung des Fußballerlasses: In Hinkunft weniger Ausländer

Sportstaatssekretär Karl Schweitzer stellt entscheidende Weichen für die österreichische Fußballjugend

Wien (OTS) - Ab der Spielsaison 2004/05 werde die Zahl der Nicht-EU-Spieler bei den österreichischen T-Mobile Klubs auf fünf reduziert und der österreichische Nachwuchs besonders gefördert. Dies sei das Ergebnis einer gestrigen mehrstündigen Verhandlung von Staatssekretär Karl Schweitzer mit Vertretern des Österreichischen Fussballbundes, der Bundesliga, der Gewerkschaft, den Präsidenten Kartnig und Edlinger sowie einem Vertreter der Austria Wien zur Neuregelung der Beschäftigung ausländischer Fußballspieler.

"Diese Neuregelung war notwendig geworden, da der ursprüngliche Erlass mit sieben erlaubten Ausländern am 3. Juli außer Kraft tritt", erklärte Staatssekretär Mag. Karl Schweizter.

Ab der Spielsaison 2005/06 gebe es dann nur noch vier Ausländer aus Nicht-EU-Staaten. Der Österreichische Fussballbund, die Bundesliga, die Gewerkschaft und der Staatssekretär für Sport einigten sich darauf, dass bei dieser Regelung auch die Qualität der ausländischen Spieler gesichert werde, wie es beispielsweise in England der Fall sei.

"Das bedeutet: weniger Ausländer, eine höhere Qualität und mehr Spielmöglichkeiten für junge österreichische Fußballspieler. Damit setzen wir den österreichischen Weg fort, unseren T-Mobile Klubs und dem österreichischen Nationalteam die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine hohe internationale Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen", so der Staatssekretär.

Bis 30. September werden der Österreichische Fussballbund, die Bundesliga, die Spielergewerkschaft und das Bundeskanzleramt unter der Leitung von Sektionschef Robert Pelousek ein modernes Förderkonzept für den österreichischen Jugendfußball definitiv vereinbaren, schloss Schweitzer.

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