VP-Roth: In der Servitengasse hat Vernunft gesiegt

Klares Votum für die Wohnstraße

Wien (25. Juni 2003) - "Die Befragung der BewohnerInnen der Wohnstraße Servitengasse in Wien-Alsergrund hat ein klares Ergebnis gebracht: Siebzig Prozent der direkten Anrainer waren für die Beibehaltung der Wohnstraße und nur dreißig Prozent waren für die Umwandlung in eine Fußgängerzone", betont der VP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter DI Gerhard Franz Roth. ****

Die Befragung, die im Mai und im Juni vom Lokalen Agenda 21-Team im Rahmen aktiver Bürgerbeteiligung durchgeführt wurde, brachte ein eindeutiges Ergebnis. "Es war ein Sieg der Vernunft, der zeigt, wie ernst und konkret Bürger ihre Wohnumgebung mitgestalten wollen", freut sich Roth. "Jetzt gilt es, diese Wohnstraße im Sinne der Sicherheit der Anrainer und Benutzer zu verbessern." Auch dafür liegen bereits konkrete Vorstellungen der Anrainer am Verhandlungstisch.

Bei einem Workshop engagierter Bewohner bei der Ergebnispräsentation am 24. Juni wurde ein erster Katalog möglicher Verbesserungen erarbeitet. "Die Palette der Vorschläge reicht von Tempoanzeigetafeln für die Autofahrer über Reduzierung des Schilderwaldes bis zu möglichen Verschwenkungen der Fahrbahn", fasst Roth zusammen. "Entscheidend ist zweierlei: Die Bewohner wünschen erstens wirksame Maßnahmen gegen Raser und zweitens eine klare Information für die Autofahrer mit dem Inhalt: Vorsicht, das ist eine Wohnstraße, hier muss man sehr langsam fahren. Auch die Beibehaltung der Parkplätze in der Wohnstraße war ein entscheidendes Argument für diesen klaren Bürgerentscheid", ergänzt Roth. "In einer Fußgängerzone wären alle Parkplätze aufgelassen worden, das wurde somit verhindert."

Klares Votum gegen Fußgängerzone

Gefragt wurden aber nicht nur die Bewohner, sondern auch Geschäfte und Haushalte in der Umgebung. "67 Prozent der Wirtschaftsbetriebe in der Servitengasse waren gegen eine Fußgängerzone", zitiert VP-Bezirks-Vize Roth Detailergebnisse. "Und auch im Grätzel war eine Mehrheit von immerhin 52 Prozent gegen die Fußgängerzone - bei allen Befragungsgruppen in der Umgebung und in der Servitengasse kam damit ein klares Ja zur Wohnstraße heraus." Eine hohe Beteiligung der direkt Betroffenen - fast sechzig Prozent der Haushalte in der Servitengasse - untermauert die Gültigkeit des Ergebnisses ganz besonders. "Ab Herbst 2003 erarbeiten die Bürger ihre Vorschläge zur Optimierung der Wohnstraße, 2004 sollen Detailplanung und Umsetzung folgen", so Roth mit Blick in die Zukunft. "Ich freue mich über den hohen Grad an intensiver und aktiver Bürgerbeteiligung." (Schluss)

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