Jahrmann: Niedrigenergiehäuser dürfen bei Wohnbauförderung nicht schlechter gestellt sein

Bei Aufschließungskosten sind Niedrigenergiehäuser teurer

St. Pölten (SPI) - Bei der "Wohnbauförderung neu" werden Niedrigenergiehäuser auf Grund der Energiekennzahl besonders gefördert. Je weniger Energie das künftige Haus also braucht, desto höher ist die Förderung. Ein wesentlicher Teil des Energiekonzepts ist häufig der Bau des Hauses mit Pultdach. Problematisch sind allerdings die Aufschließungskosten für solche Häuser. Auf Grund der Bauweise mit Pultdach wird meist die Traufenhöhe von 5m auf einer Seite des Daches überschritten. Dementsprechend fällt ein Haus in die Bauklasse II und 25% höhere Aufschließungsgebühren werden fällig.****

Nach Auffassung von LAbg. Josef Jahrmann ein gewichtiger "Schönheitsfehler" in der Niederösterreichischen Wohnbauförderung:
"Es kann nicht sein, dass niederösterreichische Familien einerseits energie- und umweltbewusst bauen, aber durch die geltende Bauklasseneinteilung um einen Teil der zuerkannten Wohnbauförderung gebracht werden." Als Lösungsansätze fordert Jahrmann zwei Möglichkeiten: Entweder schafft man bei derartig zeitgemäßen Bauformen gewisse Toleranzgrenzen, was die einseitige Traufenhöhe betrifft, oder man erhöht die Förderung für Häuser mit niedrigem Energieverbrauch im jenen Betrag, der durch die höhere Bauklasse entsteht. "Ich werde in diesem Bereich jedenfalls eine Initiative setzten - weil gerade in diesem Fall das Sprichwort ‚Zeit ist Geld' besonders gilt", so LAbg. Jahrmann abschließend.
(Schuss) kr/fa

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