Blecha: Autonomie der Forschungsfonds erhalten

Wien (OTS) - Die Mitgliederversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Forschung (GFF), die in den Räumen des Forschungsförderungsfonds tagte, unterstrich die Wichtigkeit klarer und starker Forschungsförderungsstrukturen.

Um Forschungslücken zu vermeiden und Doppelgleisigkeiten zu beseitigen, ist die Neuordnung der Forschungsförderung in Österreich vor allem durch Zusammenführung der in den unterschiedlichen ministeriellen Verantwortungen liegenden Förderungseinrichtungen umzusetzen, verlangt die GFF in einer Entschließung. Der Präsident der GFF, Bundesminister a.D. Karl Blecha, führte dazu aus: "Auf bestehende Erfahrungen der Projektabwicklung ist dabei genauso Rücksicht zu nehmen wie auf die Entwicklung geeigneter Förderinstrumente zur Schließung vorhandener Förderungslücken. Keinesfalls sollte die Autonomie der beiden bestehenden Förderungsfonds angetastet werden."

Eine vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung vorgeschlagene Anhebung und Prioritätensetzung öffentlicher Forschungsmittel in den Wirkungsbereichen der Universitäten, der außeruniversitären Forschung und der Wirtschaft muss nach Ansicht von Karl Blecha konsequent vorangetrieben werden, um die Stimulierung der Forschungsausgaben durch die bekannte Hebelwirkung zu erreichen. Im Sinne der Empfehlungen des Rates für Forschung und Technologieentwicklung sind insbesondere Forschungseinrichtungen auszubauen, die eine so genannte "Transformatorwirkung" von der Grundlagenforschung in die wirtschaftsnahe Anwendungsforschung ermöglichen.

Rückfragen & Kontakt:

GFF-Generalsekretär
Günter Hillebrand
Tel.: (01) 50 550 2040

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0007