Wirtschaftspolitik soll Österreich unter die EU-Top 3 pushen

Land der Chancen 2010

Wien, 23. Juni 2003 (ÖVP-PD) Der Schirmherr der Wirtschaftspolitischen Agenda der ÖVP, Dr. Claus Raidl, präsentierte auf der heutigen Auftaktveranstaltung die Ziele, um Österreich bis 2010 unter die Top 3 innerhalb der Europäischen Union zu bringen. "Um das Hauptziel, nämlich die deutliche Hebung des Wirtschaftswachstums zu erreichen, diskutieren wir auf breiter Ebene. Österreich muss aber auch in der internationalen Standortvermarktung sagen, dass es schneller wachsen will als die EU", sagte Raidl.."****

"Bei den 'soft facts' wie Lebensqualität oder Umweltschutz liegt Österreich in den internationalen Rankings sehr gut. Wir beraten, was passieren muss, damit wir auch bei hard facts vorne liegen", sagte Raidl. Die Elemente der Wachstumserhöhung seien eine Forschungsoffensive, Ausbildungsoffensive, Headquarterfunktion, Investitionen in Infrastruktur und Strukturreformen. Raidl fügte hinzu: "Das Ziel, die Abgabenquote auf unter 40 Prozent zu senken, steht."

"Die Forschungsförderung konnte in den letzten zwei Jahren bereits zweimal verbessert werden. Beim 'Lebenslangen Lernen' und der Requalifikation älterer Arbeitnehmer müssen wir noch zulegen. Außerdem haben wir zuwenige Hochschulabsolventen, speziell im technischen Bereich", sagte Univ.Prof. Dr. Karl Aiginger vom WIFO.

"Wachstum hat die zentrale Bedeutung. Wir werden unsere Arbeitsmarktprobleme und unsere sozialpolitischen Probleme nicht lösen, wenn wir kein höheres Wachstum erreichen. Zum Thema Steuerreform ist zu sagen, dass die Staatschuldenquote am besten durch eine mehrjährige Selbstbindung der Regierung reduziert werden kann. Das haben internationale Beispiele wie in den Niederlanden oder Dänemark bewiesen", sagte IHS-Chef Univ.Prof. Dr. Bernhard Felderer auf der Auftaktveranstaltung zur Wirtschaftspolitischen Agenda 2010.

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