Posch kritisiert Regierung wegen mangelnder Unterstützung der IKG

"Trauriger Akt der Ignoranz"

Wien (SK) SPÖ-Menschenrechtssprecher Walter Posch spricht im Zusammenhang mit der für morgen angekündigten Sitzung der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), wo die konkreten Sparmaßnahmen und Kündigungen beschlossen werden sollen, von einem "traurigen Akt der Ignoranz" dieser Regierung. Es sei sehr bedauerlich, dass sich die Regierung nicht im Stande sehe, entsprechende Verhandlungen zu führen und zu gewährleisten, dass die IKG in ihren Strukturen erhalten bleibt. ****

Für Posch zeigt die Regierung damit in bedauerlicher Weise, wie sie mit der Geschichte und der Kultur dieses Landes umgehe. Die Existenz der klein gewordenen jüdischen Gemeinde sei für ein demokratisches Land wie Österreich, das sich zu den Menschenrechten bekenne, enorm wichtig, so Posch. Der SPÖ-Menschenrechtssprecher betonte, dass der IKG zumindest die gleiche Unterstützung gebühre, wie anderen Religionsgemeinschaften in diesem Land. (Schluss) se

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