ARBÖ: Gut vorbereitet in den Sommerurlaub - Teil 3

ARBÖ fasst Staupunkte zum Ferienbeginn zusammen

Wien (OTS) - Mit der kommenden Zeugnisverteilung an Österreichs Schulen wird auch die erste Sommerreisewelle durch unser Land fließen. Die Schüler der Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland dürfen sich als Erste über dieses jährliche Ereignis freuen, meldet der ARBÖ-Informationsdienst. Die Schüler der restlichen Bundesländer müssen noch eine Woche warten, bis sie der Schule für neun Wochen den Rücken kehren. Ebenso wird in vielen europäischen Staaten das Zeugnis verteilt. Da auch mehrere Kantone in der Schweiz und der Norden der Niederlande seine Schüler in Ferien schicken, wird Österreich erneut zu einem Verkehrsknotenpunkt in Europa.

In Wien wird es gleich ab Freitag Nachmittag zu erheblichen Behinderungen an den Stadtausfahrten kommen. Betroffen sind dabei die A23, Südosttangente, Richtung Süden. Im gesamten Verlauf rechnen die ARBÖ-Verkehrsexperten mit zähem Verkehr. "Auch die Triesterstraße und im weiteren Verlauf die B17, Wiener Neustädter Bundesstraße werden von Stauungen nicht verschont bleiben", warnt Thomas Woitsch vom ARBÖ-Informationsdienst. Auch den gesamten Samstag ist hier mit Verzögerungen zu rechnen. Den Stauhöhepunkt erwartet der ARBÖ-Informationsdienst am Samstag zur Mittagszeit.

In Niederösterreich warnt der ARBÖ-Informationsdienst vor Stau auf der A1, Westautobahn, sowie auf der A2, Südautobahn. Zahlreiche Baustellen erschweren die Situation erheblich. Auf der A1, Westautobahn, staut es sich im Bereich, zwischen dem Knoten Steinhäusl und Pressbaum. Eine Fahrbahneinengung, in Fahrtrichtung Wien, wird hier Grund für Stauungen sein. Richtung Graz wird die Reisewelle auf der A2, Südautobahn, deutlich zu spüren sein. "Auf einer Fahrt nach Slowenien, Kroatien oder Italien, sollte man mindestens eine Stunde Zeitverlust einplanen", rät ARBÖ-Verkehrsexperte Woitsch. Andere Reisewochenenden haben gezeigt, dass bei solch einem gewaltigen Verkehrsaufkommen nur ein kleiner Unfall reicht, damit alles zum Stillstand kommt.

Im Burgenland werden sich die Reisenden hauptsächlich auf zwei Grenzübergänge aufteilen. Von der A4, Ostautobahn kommend, werden die Grenzbeamten in Nickelsdorf (H) gefordert sein. Ebenfalls die A3, Südostautobahn wird am Knoten Eisenstadt zum Nadelöhr für zahlreiche Autofahrer werden. Der Grenzübergang Klingenbach (H) wird ebenso überflutet sein. Der ARBÖ-Informationsdienst empfiehlt daher für die Ausreise aus Österreich die Grenzübergänge Pamhagen (H) und Deutschkreuz (H) zu nutzen.

Die Tendenz der Reisenden geht laut ARBÖ-Verkehrsexperten Richtung Süden. Italien, sowie Kroatien werden Ziel der ersten Reisewelle sein. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Staupunkte, überwiegend in Fahrtrichtung Süden zu finden sind. Richtung Italien kommt es auf Grund dessen, an den Grenzübergängen Arnoldstein (I) und Brenner (I), zu längeren Wartezeiten. Wer seinen Urlaub in Slowenien oder Kroatien verbringen wird, überquert bei Spielfeld (SLO) oder am Loiblpass (SLO) die Staatsgrenze. Auch hier prognostiziert der ARBÖ-Informationsdienst erhebliche Wartezeiten bei der Ausreise aus Österreich.

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