SP-Haider: Arbeitsmarkt in OÖ braucht mehr Impulse!

Geschönte Jobstatistik kaschiert Fehler der Regierung in Sachen Beschäftigung

"Der Arbeitsmarkt in Oberösterreich braucht dringend noch mehr Impulse. Dafür steht die SP OÖ. Denn besonders die VP-dominierte Bundesregierung verursachte durch ihre falsche Wirtschaftspolitik den Arbeitslosenzuwachs. Denn die Arbeitsmarktstatistik mit 3,6 Prozent Arbeitslosen für Oberösterreich mit der Landeshauptmann Pühringer lächelnd herum zieht, hat einen markanten Schönheitsfehler", so SP-Chef Erich Haider. "Die Zahlen sind deshalb nicht beruhigend, weil viele Menschen ohne Job in Schulungen und Kurse untergebracht worden sind. Das begrüßen wir zwar sehr, weil bessere Qualifizierung auch bessere Chancen am Arbeitsmarkt bedeuten. Die SP will aber, dass diese Menschen dann auch Arbeit finden und dafür muss dringend mehr getan werden."

8.193 Arbeitssuchende befinden sich derzeit in Oberösterreich in Schulungen und Kurse n um 1.597 oder 24,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. "Diese Menschen ohne Job scheinen natürlich nicht in der von Landeshauptmann Pühringer so gelobten Arbeitsmarktstatistik auf, wo von einer rückläufigen Arbeitslosenrate gesprochen wird", so SP-Chef Erich Haider angesichts dieser Zahlen und Entwicklungen. "Natürlich sind Kurse und Schulungen sehr wichtig, jedoch muss es in Oberösterreich bald konkrete und vor allem wirkungsvolle Impulse am Arbeitsmarkt geben. Alleine im Bereich der Schulsanierungen liegen unerledigte Projekte in Milliardenhöhe vor, die dringend vorgezogen werden könnten. Gleiches gilt für die Infrastruktur. Beide Bereiche würden die Konjunktur und den Arbeitsmarkt stärken."

Knapp 21.000 OberösterreicherInnen waren im Mai von Arbeitslosigkeit betroffenen. Werden alle in Schulungen und Kurse befindlichen Arbeitssuchende mitgerechnet, so ist die Arbeitslosenrate angestiegen. Besonders betroffen sind jugendliche Arbeitslose: Ihre Zahl ist im Vorjahresvergleich noch einmal um 3,8 Prozent angestiegen. Rückläufig ist auch das Lehrstellenangebot, welches im Mai um genau 15 Prozent unter den Vorjahreswerten lag. Zu kämpfen haben auch die älteren Beschäftigungssuchenden: Jeder dritte Langzeitarbeitslose in Oberösterreich war im Mai älter als 50 Jahre.

"Das Land OÖ muss weiter handeln statt der VP-Schönfärberei zu folgen. Wir müssen kaschieren, dass der Bund seine Eigeninvestitionen im Jahr 2002 auf nur mehr 0,74 Mrd. Euro zurückfährt. 1999 lagen diese Investitionen noch bei 1,59 Mrd. Euro (1,64 Mrd.Euro 1998), das war aber die Zeit einer SP-Investitionspolitik. Seit der VP-Erfüllungsgehilfe Grasser im Finanzministerium sitzt, gibt es nur Rückgänge bei den Eigeninvestitionen. 2000 waren es 1,47 Mrd Euro; 2001: 1,22 Mrd. Euro; 2002: 0,94 Mrd. Euro und 2004 werden es gar nur mehr 0,58 Mrd. Euro sein", schloss Erich Haider.

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