Pack: Attraktiver, moderner und zeitgemäßer Grundwehrdienst

Ziel der Bundesheerreform muss ein Greifen bis in die Truppe sein

Wien, 20. Juni 2003 (ÖVP-PK) Das Plus im Budget der Landesverteidigung stelle ein wichtiges Signal für die Sicherstellung der Erfüllung gegenwärtiger und zukünftiger Aufgaben des Bundesheeres dar, sagte heute, Freitag, Abg.z.NR Jochen Pack bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Abg.z.NR August Wöginger in Wien. "Die Betonung liegt aber auf dem Wort Signal", so der Abgeordnete, denn es gebe immer noch Missstände in sämtlichen Bereichen. ****

Ziel der Reformkommission müsse es sein, eine Umgestaltung durchzuführen, die "bis in die Truppe, bis zum einzelnen Mitglied der Truppe, greift", so Pack. "Das Bundesheer, vor allem der Grundwehrdienst muss attraktiv, modern, zeitgemäß, auf internationale Ebene ausgedehnt und mit Anreizgestaltung mit Langzeit-Wirkung ausgestattet sein", sagte der Vertreter der jungen Generation im Nationalrat. Da Minister Platter angekündigt habe, die Bundesheerreformkommission auf breite Basis stellen zu wollen, forderte Pack, junge Vertreter in die Reform mit einzubeziehen, die durch praktische Erfahrung zu konstruktiven Änderungen und Verbesserungen beitragen könnten.

Im Zeitalter der Internationalisierung müsse auch das Sprachangebot im Bundesheer eingeführt werden. Ein Grundwehrdiener müsse die Möglichkeit bekommen, einen Englischkurs zu absolvieren, für Kaderpersonal forderte Pack sogar einen verpflichtenden Sprachkurs.

Auch wäre für Pack eine Verkürzung des Wehrdienstes ab dem Zeitpunkt der Schengenreife der neuen Beitrittsländer denkbar. Dies müsse allerdings auch für Zivildiener gelten, meinte Abg.z.NR August Wöginger, der zudem eine gesetzliche Definition des "angemessenen Taggeldes" für Zivildiener forderte.

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