Landesrätin Dr.Stöger ermöglicht mit Kompromiss Bau des Münzbacher Zubringers

Naturschutz-Auflagen bedingen keinerlei Verzögerungen des Projektes

2"Die Naturschutz-Auflagen für den Bau des 2. Teils des Münzbacher Zubringers bedingen keinerlei Verzögerungen, sondern machen die Realisierung dieses Straßenprojektes überhaupt erst möglich", dementiert Landesrätin Dr. Silvia Stöger entsprechende ÖVP-Falschmeldungen. Die Naturschutzreferentin hat bekanntlich als Kompromisslösung bei diesem Straßenprojekt ökologische Begleitmaßnahmen gefordert. "Wenn diesen durch Straßenbaureferent LH-Stv. Hiesl zugestimmt wird, steht einem positiven Naturschutzbescheid und damit einer Realisierung der Straße nichts mehr im Wege."

Weil sich der Straßenbaureferent aus zwölf Varianten auf eine ungünstige, naturfeindliche, langwierige und teure Variante durch den Perger Stadtwald versteift hatte, war von Anfang an klar, dass diese Trasse nur mit ökologischen Verbesserungen und damit auch zusätzlichen Kostensteigerungen zu verwirklichen ist. LH-Stv. Im Mai 2002 hatten auch die Sozialpartner und betroffene regionale Unternehmen einen sehr konstruktiven Kompromissvorschlag gemacht, der von der Naturschutzreferentin voll unterstützt wurde. Hiesl lehnte aber auch diesen kostengünstigeren Vorschlag ab, blieb stur bei seiner Lieblingstrasse und verweigerte eine wirkliche Variantenprüfung. Landesrätin Dr. Stöger: "Die Folge sind nun höhere Kosten für die notwendigen ökologischen Verbesserungsmaßnahmen. Das Salzburger Institut für Ökologie urgiert in einem Gutachten vom 26. Mai 2003 als Mindestmaßnahme für eine bessere ökologische Vertretbarkeit die Verlängerung der geplanten 3. Grünbrücke (bei den Seyrteichen). Denn nur dadurch können die Wanderwege für die Bevölkerung durch den Perger Stadtwald und auch die Amphibien- und Wildwechselwege erhalten bleiben. Ansonsten droht das Aussterben von Tieren, die strengstens geschützt sind (rote Liste). Überdies haben bei Realisierung dieser Grünbrückenverlängerung auch die Anrainer signalisiert, der Kompromisslösung zuzustimmen. Mit diesem Konsens könnte endlich das Problem gelöst werden."

Die zusätzlichen Kosten, die durch die Verlängerung der dritten Grünbrücke entstehen, sind nach Ansicht von Landesrätin Dr. Stöger durchaus vertretbar. Denn wenn man eine billigere Variante gewollt hätte, hätte LH-Stv. Hiesl von vorhinein schon eine bessere und weitaus billigere Variante wählen müssen. Er hat sich aber auf die jetzige teurere Trasse festgelegt.

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