Kadenbach: Geste des tschechischen Premiers als begrüßenswertes Signal für zukunftsorientierten Einigungsprozess

Gemeinsame Aufarbeitung der Geschichte als Basis für ein Miteinander in Mitteleuropa

St. Pölten (SPI) - Als positives Signal für ein künftiges Miteinander in Mitteleuropa wertet SP-NÖ Landegeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach die jüngsten Aussagen des tschechischen Premiers Vladimir Spidla zur Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem zweiten Weltkrieg. "Spidlas Aussagen sind eine begrüßenswerte Geste über die Staatsgrenzen hinweg. Nicht gegenseitige Schuldvorwürfe und Forderungen, sondern gezielte Bemühungen um den Aufbau von Verständnis und Kooperation, können zu einer positiven Entwicklung eines gemeinsamen Europas beitragen", so Kadenbach. ****

Es habe sich gezeigt, dass der erhobene Zeigefinger und Veto-Drohungen nach Prag seitens der Regierungsparteien wenig Sinn mache. "Die SP-NÖ hat sich immer zum europäischen Einigungsprozess bekannt und ihn als großartiges Friedensprojekt unterstützt. So wichtig es im Zuge der Verhandlungen war österreichische Interessen zu vertreten, so wenig dürfen Probleme, die ihre Ursache in einer gemeinsamen leidvollen Vergangenheit haben, dieses Zukunftsprojekt behindern", meint die Parteistrategin abschließend. (Schluss) alu

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