HAKL: GRÖSSTE STEIGERUNG DES EZA-BUDGETS ALLER ZEITEN - 30 MILLIONEN MEHR FÜR ENTWICKLUNGSHILFE

Neue Entwicklungshilfe-Agentur bringt massive Verbesserung der Qualität

Wien, 23. Mai 2003 (ÖVP-PK) Quantensprünge in der Entwicklungshilfe ortet die entwicklungspolitische Sprecherin der ÖVP, Abg. Mag. Karin Hakl heute, Freitag. So wird die Entwicklungshilfe 2004 mit 71,6 Millionen Euro um fast Prozent gesteigert. "Das ist um ein Drittel mehr", freut sich Hakl. ****

Dementsprechend sieht das Budget 2004 die größte Erhöhung der Entwicklungszusammenarbeit vor, die es je gegeben hat. Von den 30 Millionen Euro mehr fallen 20 Millionen auf die Entwicklungsländer, sechs Millionen auf die Osthilfe und vier Millionen auf die multilaterale Entwicklungszusammenarbeit. Das bedeutet konkret, dass 2004 die Osthilfe um 60 Prozent und die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit um 30 Prozent steigt.

In der Studie des "Centre for Global Development", ein internationales "Entwicklungshilferanking", lag Österreich unter den Industrienationen schon bisher an sehr guter neunter Stelle. "Obwohl die Mittel, die jetzt erfreulicherweise steigen, bisher nicht allzu hoch waren, wurden in dieser Studie vor allem die große Nachhaltigkeit und Effizienz der österreichischen Projekte, die hohe Anzahl an Einwanderern aus Entwicklungsländern, die wir in Österreich aufnehmen, sowie unsere intensiven und guten Handelsbeziehungen mit Entwicklungsländern positiv bewertet. Mit den großen zusätzlichen Mitteln stoßen wir hier in Richtung ‚Weltspitze‘ vor", betont Hakl.

Einen weiteren Qualitätssprung erwartet sich Hakl von der geplanten und von vielen NGO's schon lange geforderten Entwicklungshilfeagentur ADA (Austrian Development Agency). "Diese neue Gesellschaft wird, dem Beispiel zahlreicher europäischer Staaten folgend, Entwicklungshilfe- und Osthilfeprojekte professionell und effizient managen. Wir werden die gesetzlichen Grundlagen dafür noch vor dem Sommer schaffen, damit die ADA zeitgerecht mit Anfang Jänner ihre Arbeit mit dem höchsten EZA-Budget aller Zeiten aufnehmen kann", so die ÖVP-Abgeordnete abschließend.
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