SP-Haider: Auch niedrigste Pensionen werden eiskalt gekürzt - die Verlierer sind einmal mehr Frauen und Mütter

VP-FP-Regierung gefährdet Existenzen und fährt über sozial Schwache drüber=

"Es kann nicht sein, dass Menschen, die ihr ganzes Leben gearbeitet haben, sowie sozial Schwächere, darunter viele Frauen und Mütter, durch den Pensionsraub in ihrer Existenz gefährdet werden", zeigt LH-Stv. Erich Haider auf. "Auch die sehr niedrigen Pensionen bleiben nach den Plänen der so christlich-sozialen VP nicht verschont. Die meisten Frauen mit sehr niedrigen Pensionen haben keinen Anspruch auf eine Ausgleichszulage, weil bereits ein geringes Einkommen des Ehepartners einen solchen Anspruch ausschließt."
Die durchschnittliche Alterspension von Frauen beträgt bei Arbeiterinnen 515 Euro, bei Angestellten 851 Euro. Rund die Hälfte der Alterspensionen von Frauen entfällt auf normale Pensionen (Antritt mit 60 Jahren). Spätestens im Jahr 2008 verlieren sie bereits zwölf Prozent ihrer Pension.
"Wenn nicht einmal niedrigste Pensionen von diesen radikalen Kürzungen verschont bleiben, muss die Frage erlaubt sein, wie solche Menschen ihren verdienten Lebensabend bestreiten sollen", SP-Chef Erich Haider. "Auf der einen Seite soll ein Härteausgleichfonds errichtet werden, bei dem sich dann Bezieher von niedrigen Pensionen als Bittsteller um eine einmalige Zuwendung anstellen dürfen, auf der anderen Seite verschleudert Finanzminister Grasser Millionen Euro für Selbstdarstellungen."
Auch in bestehende Pensionen wird eingegriffen: Wertgesichert werden nur Pensionen bis zur Höhe der Durchschnittspension von 660 Euro. Damit werden für die Hälfte der PensionistInnen die Pensionen real gekürzt: Sie verlieren in den nächsten zwei Jahren mehr als 200 Millionen Euro!
Für SP-Chef Erich Haider ist klar: "Gegen diesen Pensionsraub werden wir unermüdlich ankämpfen und der schwarz-blauen Regierung immer wieder vorführen, wie brutal und eiskalt sie über die Menschen in diesem Land drüberfährt."

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