Bürgermeister Häupl gab Startschuss für "Wiener Visionen 2010-2030-2050"

Beteiligungsmöglichkeit an der Zukunftsdiskussion der SPÖ Wien beim Donauinselfest sowie unter www.wienervisionen.at

Wien (SPW) Mittwoch Abend, am Vorabend des 20. Wiener Donauinselfestes, erfolgte im "Stadtimpuls-Zelt" auf der so genannten "Insel der Zukunft" der Startschuss für die große Zukunftsdiskussion der SPÖ Wien, die "Wiener Visionen 2010-2030-2050". "Philosophen haben die Welt immer nur verschieden interpretiert. Es gilt aber sie zu verändern", betonte der Landesvorsitzende der SPÖ Wien, Bürgermeister Michael Häupl. Das "Handeln heute" sei auch für die fernere Zukunft der Stadt entscheidend. Eben aus diesem Grund hätte die Wiener SPÖ die Diskussion zu den "Wiener Visionen" eingeleitet:
Häupl: "Wir haben vor geraumer Zeit diese Diskussion begonnen, weil wir uns der Verpflichtung als Wiener Sozialdemokraten einfach nicht entziehen wollen, den Wienerinnen und Wienern, nicht zuletzt unseren Wählern, Antworten über die Entwicklung der Stadt zu geben."****

"Wie wird diese Stadt aussehen in zehn oder in zwanzig Jahren?" und vor allem "Wie wollen wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, dass diese Stadt in zehn bis zwanzig Jahren aussieht?" seien, so Häupl, die beiden zentralen Fragen im Diskussionsprozess. Dabei müssten auch die Voraussagen der Zukunftsforscher hinterfragt und intensiv diskutiert werden. Vor allem gelte es, die größere Komplexität der "neuen Welt" mit einzubeziehen. Dies beträfe nicht bloß wissenschaftliche Zusammenhänge, sondern auch die gesellschaftliche Diversität.

Mit Freude sieht Häupl der intensiven Zusammenarbeit mit NR-Abg. Josef Broukal bei der Zukunftsdiskussion zu den "Wiener Visionen" entgegen: Sein kreativer wie auch kritischer Geist stelle eine große Bereicherung dar: "Er kann uns auch bei dieser Visionen-Diskussion entscheidend helfen, um nicht nur die Frage ‚Wie können wir im Jahr 2050 leben?', sondern auch ‚Wie wollen wir im Jahr 2050 in unserer Stadt leben?' zu beantworten."

Die Zukunft sei nichts Schicksalhaftes, auf das man lediglich reagieren könne, betonte im Anschluss der jüngste Wiener SP-Gemeinderat, der 26-jährige Jürgen Wutzlhofer. "Die Zukunft ist gestaltbar! Dafür braucht man Visionen!", so Wutzlhofer, der eines seiner großen Zukunftsziele ansprach: Der Rolle Wiens solle als "Stadt des Miteinanders" noch stärker ausgebaut werden.

Beteiligungsmöglichkeiten für interessierte BürgerInnen an den "Wiener Visionen 2010-2030-2050"

Während der gesamten Dauer des 20. Wiener Donauinselfestes hat die Bevölkerung die Möglichkeit, auf dieser "Insel der Zukunft" bei der Floridsdorfer Brücke die ersten Visionen für Wiens Zukunft kennen zu lernen und eigene Ideen und Impulse in die Diskussion einzubringen. Es liegt die Broschüre "Wiener Visionen 2010-2030-2050" auf, die auch im Internet unter www.wienervisionen.at als Download zur Verfügung steht.

Im Herbst sollen offene Arbeitsgruppen die Diskussion über die konkreten Themenbereiche und Visionen aufnehmen. Weitere öffentliche Diskussionsveranstaltungen sind geplant. Insgesamt will sich die SPÖ Wien - unter größtmöglichlicher Beteiligung der Öffentlichkeit - etwa zwei Jahre Zeit für diese Zukunftsdiskussion nehmen. Die Ergebnisse sollen schließlich in das Programm der SPÖ Wien für die nächsten Landtags- und Gemeinderatswahlen im Jahr 2006 aufgenommen werden.

Das "Stadtimpuls-Zelt" am Donauinselfest

Das "Stadtimpuls-Zukunftszelt" wartet mit vielen technologischen Finessen in visionärem Ambiente auf: Interaktive Play-Stations werden dabei besondere Anziehungkraft ausüben, ebenso so genannte "Cabins", in denen den BesucherInnen die Möglichkeit geboten wird, Video-Botschaften an den oder die imaginäre(n) BürgermeisterIn Wiens des Jahres 2050 zu schicken. Die besten und beliebtesten werden in den nächsten Wochen von "echonet" prämiert. Außerdem können sich interessierte BürgerInnen bei zahlreichen PC-Stationen im Zelt an der Visionen-Diskussion beteiligen. (Schluss) ah

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