STEIBL: WEITERER MEILENSTEIN IN FAMILIENPOLITIK - ZUSÄTZLICHES KINDERBETREUUNGSGELD FÜR MEHRLINGSGEBURTEN!

Gesetz soll ab 2004 in Kraft treten - 218 Euro zusätzlich pro weiterem Mehrlingskind

Wien, 19. Juni 2003 (ÖVP-PK) Bei der Ausweitung des Kinderbetreuungsgeldes auf Mehrlingsgeburten handelt es sich um die Umsetzung eines jahrelangen Bestrebens der Familienpolitik der ÖVP. Es ist das ein weiterer wichtiger familienpolitischer Meilenstein in Österreich, erklärte heute, Donnerstag, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi M. Steibl. ****

Der Ministerrat hat die Begünstigung bei Mehrlingsgeburten vorige Woche beschlossen. Ab 1. Jänner 2004 soll für jedes Zwillings- und Mehrlingskind das Kinderbetreuungsgeld um 50 Prozent angehoben werden. Diese 218 Euro zusätzlich pro weiterem Mehrlingskind bedeuten "finanzielle Gerechtigkeit für Eltern von Zwillingen und Mehrlingskindern, die deshalb so wichtig ist, weil deren Betreuung sowohl vom Zeitaufwand her als auch in finanzieller Hinsicht für Eltern einen besonderen Einsatz bedeutet. Dies zeigt sich auch bei einer außerhäuslichen Betreuung deutlich", so Steibl.

Die Zuschläge zum Kinderbetreuungsgeld für Mehrlingsgeburten wurden bereits im Regierungsprogramm angekündigt und seien ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung und Familienunterstützung. In Österreich wurden bis Ende März rund 78.500 Kinderbetreuungsgeldanträge gestellt. Jetzt wurde der Kreis auch auf die 1.100 Zwillingsgeburten und rund 30 Drillingsgeburten, welche jährlich in Österreich registriert werden, ausgeweitet.

"Durch die Anhebung des Kinderbetreuungsgeldes von 218 Euro pro weiterem Mehrlingskind erhalten Eltern zusätzlich 8,5 Millionen Euro jährlich als Unterstützung für ihre Kinderbetreuung. Die Gefahr der Armutsfalle, welche besonders bei Familien mit mehreren Kindern besonders groß ist, wird durch die neuen Regelungen bekämpft. Es ist damit ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Entlastung der Familien getan und ein zentraler Punkt zur Familienpolitik aus dem Koalitionsübereinkommen in die Tat umgesetzt worden", schloss die Familiensprecherin.
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