Keck: Grasser verschleudert Volksvermögen und arbeitet Stronach zu

Magna-Europa-Chef Wolf muss aus ÖIAG-Aufsichtsrat entfernt werden!

Wien (SK) SPÖ-Abgeordneter Dietmar Keck richtete heute in seiner Parlamentsrede den Appell und die Warnung an die Bundesregierung, Volksvermögen in Form jener Firmen, an denen der Bund über die ÖIAG noch Beteiligungen hält, nicht leichtfertig zu verschleudern. Nur zwei Tage nach dem Beschluss über den Milliarden-Ankauf der Eurofighter-Kampfflugzeuge begann am Freitag, den 13. Juni, im ÖIAG-Aufsichtsrat die Geldbeschaffung in Form des Ausverkaufs der Anteile an Böhler-Uddeholm, voestalpine, VA Tech, Telekom Austria, Bergbauholding und Post. ****

Keck befürchtet ähnliche negative Ergebnisse für die österreichischen Steuerzahler wie beim viel zu billigen und unnötigen Verkauf der hochprofitablen Austria Tabak. Die stattlichen jährlichen Dividenden kassierten nun statt die Republik Österreich und damit alle Österreicherinnen und Österreicher ausländische Investoren. Zusätzlich sei die Substanz und das Kapital dieses hervorragenden Unternehmens für Österreich für immer verloren. Und nun beginne auch entgegen allen Versprechungen der Abbau von heimischen Arbeitsplätzen, so Keck.

Dem zuständigen Finanzminister Grasser sei das jedoch völlig egal, so Keck. Grasser habe nicht die Interessen Österreichs im Sinn, sondern er möchte seinem Gönner Frank Stronach gefallen, wie das z.B. bei der Auftragsvergabe für die Kampfflugzeuge deutlich zu sehen gewesen sei. Angesichts der Tatsache, dass Karl-Heinz Grasser für die Befriedigung seiner Eitelkeiten 27 Millionen Steuergeld-Euro für Selbstdarstellung und Reklame ausgegeben und sich als Geldnehmer- und Geschenkegreifer etabliert hat, befürchtet Abg. Keck, dass der Finanzminister beim Abverkauf der österreichischen Firmen mit ähnlich leichter Hand vorgehen wird. Im Falle Grassers sei zu befürchten, dass er Vorteile für sich und andere im Auge hat, nicht jedoch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die jetzigen Eigentümer der hochprofitablen Firmen, nämlich die Österreicherinnen und Österreicher.

Der quasi vom Magna-Konzern Frank Stronachs "karenzierte" Finanzminister hievte seinen Freund und Magna-Europa-Chef Siegfried Wolf in den ÖIAG-Aufsichtsrat, wo dieser nun mit dem Zugang zu allen Firmendaten den billigen Kauf der Voestalpine durch Stronach vorbereiten könne. Keck fordert deshalb die sofortige Entfernung von Siegfried Wolf aus dem Aufsichtsrat der ÖIAG und den Rücktritt von Finanzminister Grasser. "Denn ein guter Tag beginnt für alle Österreicher und die Firmen der ÖIAG und deren Beschäftigten mit dem Rücktritt des Finanzminister", so Keck abschließend. (Schluss) se/mm

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