Krainer: Gehrer spart fantasielos

Rada: Ferienkürzungen als Strafaktion für streikende Lehrer

Wien (SK) "Ministerin Gehrer spart fantasielos bei der Bildung", sagte SPÖ-Abgeordneter Kai Jan Krainer. Gehrers Schulstundenkürzungen würden die Kinder angeblich entlassen, in Wirklichkeit gingen diese auf Kosten der Junglehrer und der Qualität des Unterrichts. Besser wäre es, bei den Hausübungen einzusparen, so Krainer. SPÖ-Abgeordneter Robert Rada wandte sich in seinem Redebeitrag der Situation der Pflichtschulen zu: "Aus kleinen vierklassigen Schulen werden mit Gehrers neuer Regelung wieder zweiklassige Schulen mit Abteilungsunterricht." Diese Situation sei vor fünfzig Jahren behoben worden - und drohe nun wieder. Rada mutmaßte, dass "die von Gehrer angedachten Ferienkürzungen just zu einer Zeit propagiert wurden, als die Lehrer gegen die Stundenkürzungen streikten. Das soll wohl eine Strafaktion für streikende Lehrer gewesen sein." ****

Punkto Integration von Kindern nicht-deutscher Muttersprache und den damit verbundenen Problemen ließ Krainer mit dem Kommentar aufhorchen, dass die Ursache dafür auch bei der Familienzusammenführung liege: "Müssten die Kinder nicht zwei bis drei Jahre warten bis sie nachkommen dürfen, hätten sie schon früher die Möglichkeit Deutsch zu lernen." Krainer befand das Lob der ÖVP-Abgeordneten Fuhrmann für die Ministerin als "recht dünne Suppe." Diese hatte unter anderem gelobt, dass von Gehrer keine Englischstunden gekürzt worden seien. (Schluss) re

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