Muttonen wirft Gehrer: pädagogische Konzeptlosigkeit vor

Wien (SK) Das Doppelbudget der Bundesregierung berge
zahlreiche negative Auswirkungen für Kultur und Forschung, erklärte SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen am Mittwoch im Plenum des Nationalrats. Zwar gebe es eine hohe Dichte und ein breites Angebot an Museen, aber, es sei zu befürchten, dass es zu einem Personalabbau und zu einer Reduktion der kreativen Bildung und des Kunstvermittlungsangebots komme. Muttonen: "Wir sagen Nein zu dieser pädagogischen Konzeptlosigkeit." ****

SPÖ-Abgeordneter Gerhard Reheis warf Ministerin Gehrer vor, "Überheblichkeit" und Schlampigkeit in Zusammenhang mit dem Diebstahl der "Saliera" an den Tag gelegt zu haben. Weder der 50 Millionen Euro teure Kunstgegenstand, noch das Museum selbst waren ausreichend gesichert, kritisierte Reheis, zudem gebe es für den zuständigen Direktor des Kunsthistorischen Museums keinerlei Konsequenzen. Reheis: "Das ist Kunstraub unter Mithilfe des Staates."

SPÖ-Abgeordneter Hermann Krist bemängelte, dass in Österreich statistisch gesehen, jeden Tag ein Kunstdiebstahl passiere. Krist:
"Allein im Vorjahr sind 239 Gemälde und 203 Statuen spurlos verschwunden." Krist forderte Bildungsministerin Gehrer auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen und mehr für die Sicherheit der Museen zu tun. (Schluss) rr

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