BRINEK: UNIVERSITÄTEN STARTEN 2004 MIT SOLIDEM GLOBAL-BUDGET

ÖVP-Wissenschaftssprecherin wünscht sich Forschungsoffensive bei Stammzellenforschung

Wien, 18. Juni 2003 (ÖVP-PK) Im Vorjahr um etwa die gleiche Zeit haben wir hier im Parlament das Universitätsgesetz (UG) 2002 verabschiedet und damit maßgebliche Veränderungen eingeleitet. Heute haben alle Universitäten ihre notwendigen Beschlüsse gefasst, Personalentscheidungen getroffen und die Weichen für die Umstellung auf die neuen Universitäts-Verfassungen gestellt. 2004 starten die neuen Universitäten mit einem sehr soliden Global-Budget. 2003, ein sogenanntes "Rumpf-Jahr", verlangt Phantasie, Kreativität und Prioritätensetzung. Jedenfalls ist auch bei einem engeren Budget der Leistungsumfang in Lehre und Forschung gesichert. Das sagte heute, Mittwoch, die ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek im Rahmen der Budgetdebatte zum Thema "Bildung, Wissenschaft und Kultur" im Nationalrat. ****

Brinek trat in ihrer Rede auch für den Bereich der Forschungseinrichtungen für ein mehrjähriges Global-Budget - im Gleichklang mit den Universitäten - ein. "Das ermöglicht die notwendige Planungs- und Gestaltungssicherheit." Im Budget 2003 seien auch die Einnahmen aus den Studienbeiträgen, die sogenannte "Universitätsmilliarde" (72, 7 Millionen Euro) enthalten. Ab 2004 würden die Studienbeiträge voll an den Universitäten verbleiben und Teil der absoluten Budgeterhöhung sein.

Zu den Aussagen des Grünen Abgeordneten Kurt Grünewald meinte Brinek: "Wenn Sie die Universitäten mit schwerkranken Patienten vergleichen, dann tun sie ihnen nichts Gutes. Selbst wenn wir bei dieser Metapher bleiben, bedeutet das Doppelbudget die Chance für Wellness und Fitness und für Selbstmotivation."

BRINEK FÜR FORSCHUNGSOFFENSIVE BEI STAMMZELLEN, GENFORSCHUNG UND GENDIAGNOSTIK

Brinek wünscht sich eine "echte Forschungsoffensive etwa im Bereich der Stammzellenforschung, im Bereich der Genforschung und Gendiagnostik. Ich wünsche mir eine offensive Antwort auf die Probleme, die mit der In-vitro-Fertilisation zusammenhängen." Auf EU-Ebene - und damit auch in Österreich - stehe eine Entscheidung betreffend Forschung an embryonalen Stammzellen und der damit verbundenen Präimplantationsdiagnostik an. Brinek hofft, dass bald ein einschlägiger Forschungsauftrag gestellt werde, um anhand eines solchen Antrages Entscheidungen treffen zu können. Nach internationalem Vorbild kann sich die Wissenschaftssprecherin auch mehr Investitionen in die Schwangeren- und Elternberatung sowie in die Beratung von Erwachsenen hinsichtlich ihrer genetischen Ausstattung vorstellen.
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