Nach Murenabgang: Sofortige Räumung der Geschiebesperren

LSth. Egger: Verbauungen haben sich bewährt

Braz (VLK) - Fast 100.000 m³ Geschiebe gerieten beim
gestrigen Murenabgang in Braz in Bewegung. Ausgelöst wurde
dieses Extremereignis durch heftige Regenfälle, die nur
eine halbe Stunde dauerten. Das Murenmaterial füllte
beinahe alle Geschiebesperren, sodass als Sofortmaßnahme
deren unverzügliche Räumung veranlasst wurde, informiert Landesstatthalter Dieter Egger. Dies ist notwendig, um
weiterhin den Schutz der Siedlungsgebiete Gewähr leisten zu können. ****

Die Räumarbeiten werden über das kommende Wochenende fortgesetzt und dauern voraussichtlich zwei Wochen. Die L
97, die auf einer Länge von 200 Metern vermurt war, wurde
gestern Nacht noch vollständig geräumt – heute (Mittwoch)
finden lediglich noch Restsäuberungen statt. Die
Landesstraße ist mit geringen Behinderungen befahrbar.

Auffangbecken

"Die rund zehn Auffangbecken in diesem Gebiet, welche
von der Wildbach- und Lawinenverbauung in den 80er Jahren
gebaut und von Land und Bund gefördert wurden, haben sich
beim gestrigen Ereignis bestens bewährt. Hätten diese
Becken nicht bestanden, wäre ein Großteil der Mure direkt
in das Siedlungsgebiet gelangt und hätte dort sicher
enormen Schaden angerichtet", schließt Egger.
(bl/tm,nvl)

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