Scharer appelliert an Regierung: Zweite Tauerntunnelröhre rasch bauen

Schopf: Regierung ist von 2,5 Prozent BIP für Forschung abgekommen

Wien (SK) "Wir sollten rasch handeln und sofort beginnen, die zweite Tauerntunnelröhre zu bauen" - ein Plädoyer für mehr Sicherheit in Österreichs Tunnel hielt SPÖ-Abgeordnete Erika Scharer am Mittwoch im Nationalrat. Im europäischen Vergleich sei Österreich in dieser Hinsicht im schlechtesten Drittel. Besonders die Flucht- und Rettungswege seien mangelhaft: "Agieren statt Reagieren" sei das Gebot der Stunde, so Scharer. SPÖ-Nationalratsabgeordneter Walter Schopf brachte einen Entschließungsantrag zum Thema Breitbandförderung ein. Vom Ziel, im Jahr 2003 2,5 Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung auszugeben, sei die Regierung schon vor Monaten abgekommen und habe es auf 2006 verschoben. ****

Scharer sprach in ihrer Rede auch die Problematik "Alkohol am Steuer" an. Sie kritisierte: "Die legale Droge Alkohol droht aus dem öffentlichen Bewusstsein zu gelangen." Informationskampagnen von Minister Gorbach seien hier zu wenig. Gerade am Land fehle es an öffentlichen Verkehrsmitteln und Diskobussen. Für Scharer steht fest:
"Jedes der 956 tödlichen Verkehrsunfallopfer ist um eines zu viel."

Schopf stellte einen Zusammenhang zwischen Abfangjägerkauf und niedrigem Forschungsbudget her: "Um das Geld, das in die Luft geschossen wird, könnte man die Wissenschaft in nicht gekanntem Ausmaß fördern." Er legte dar, dass das Wirtschaftswachstum eines Landes maßgeblich durch Forschung und Entwicklung gefördert werde. Er erwähnte die Staaten Deutschland, Frankreich, Schweden und Finnland, welche weitaus höhere Forschungsbudgets hätten. (Schluss) re

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