Broukal zur Forschung: Ziele der Regierung sind reine Fata Morgana

Wien (SK) Die Ziele der Bundesregierung im Bereich
Wissenschaft, Technologie und Forschung seien "eine reine Fata Morgana", "in der Ferne schön, in der Nähe nichts", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal am Mittwoch im Nationalrat. Das eigene Ministerium, kritisierte Broukal, bezeichne Österreich als höchst durchschnittliches Land im Technologiebericht. Die Bundesregierung verpreche großartig, zwei Milliarden Euro pro Jahr in die Forschung zu investieren, in Wirklichkeit seien es aber nur 600 Millionen Euro pro Jahr, so Broukal weiter. Broukal: "Es gibt keine Pläne, anstatt zu operationalisieren, geschieht nichts". Österreich brauche rund 10.000 zusätzliche ForscherInnen und mehr Geld, forderte der SPÖ-Wissenschaftssprecher. Gerade im Bereich Forschung und Entwicklung müsse es "eine einzige Anlaufstelle geben und eine mehrjährige Sicherheit." Deswegen, so Broukal, sei es wichtig, dass es ein einziges Forschungsministerium gebe und nicht wie jetzt, vier Minister, die sich "irgendwie verantwortlich fühlen." Broukal: "Was die Regierung jetzt macht, ist einfach ein Fortwurschteln." ****

Die Opposition, so Broukal weiter, wolle und müsse, im Bereich Forschung und Entwicklung eingebunden sein. Am Ende seiner Rede demonstrierte der SPÖ-Wissenschaftssprecher eine Graphik, die zeige, dass sich die Forschungsausgaben der Regierung in den letzten Jahren verringert haben. Unter SPÖ-geführten Regierungen sei jedenfalls mehr investiert und getan worden, schloss Broukal. (Schluss) rr

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