Blecha: Schach den Eingriffen in bestehende Pensionen

Wien (SK) "In Regierungsinseraten, die aus Steuergeldern finanziert werden, verbreitet die Regierung Unwahrheiten", erklärte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, bei der Verbandstagung am Mittwoch. Beispielsweise werde behauptet, dass in bestehende Pensionen nicht eingegriffen wird. Blecha: "Es wird sehr wohl eingegriffen! Allein die Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages um 1,1 Prozent bedeutet monatlich im Durchschnitt 7,5 Euro weniger Pension." ****

Mit der überfallsartig, ohne Vorankündigung, ohne Begutachtung und ohne Verhandlungen beschlossenen Nichtanpassung der Pensionen für 2004 und 2005 nimmt der Finanzminister den PensionistInnen im Jahr 2004 116 Millionen Euro und im Jahr 2005 232 Millionen Euro weg. Blecha empört: "In Summe werden die neuen Regierungsbelastungen mit Selbstbehalten, Energiesteuern, Tarif- und Gebührenerhöhungen jeden Pensionisten monatlich 32,70 Euro kosten und anstelle der versprochenen Wertsicherung gibt es für die überwältigende Mehrheit der Pensionsbezieher 10,5 Euro und das nur als Einmalzahlung. Die Regierung kostet daher den Beziehern einer Durchschnittspension monatlich 22,2 Euro."

"Der neue Raubzug gegen bestehende Pensionen ist glatter Betrug am Wähler", erklärte Blecha. "Es hat sowohl der Bundeskanzler in einem "Bündnis für Senioren" als auch der Vizekanzler schriftlich die Wertsicherung der Pensionen garantiert. Sie haben ihre Versprechen gebrochen!", so Blecha.

Der Pensionistenverband Österreichs beschloss für den Sommer und den Herbst ein umfassendes Aktions- und Informationsprogramm. (Schluss) cs/mm

Rückfragehinweis: Andy Wohlmuth, Tel. 01 313 72 31

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0005