Hobek: Schluss mit der Verfolgung von Postbediensteten!

GLB zeigt Delikte der Ankläger auf

Auf´s Schärfste protestiert Robert Hobek, der Vorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) in der Postgewerkschaft, gegen den Prozess, den das Unternehmen gegen die im Zusammenhang mit den Streiks entlassenen Betriebsräte in Salzburg anstrebt. Nach Meinung Hobeks sind die Beklagten sofort von jeder Schuld freizusprechen. (Ihnen drohen im schlimmsten Fall 5 Jahre Haft.). Statt ihnen sollten die Kläger selbst auf der Anklagebank Platz nehmen und es sollte dem gesamten Management und dem derzeitigen Eigentümer - der blau-schwarzen Regierung - seitens der Belegschaft und deren Vertretung der Prozess gemacht werden, verlangt der GLB-Post-Vorsitzende.
Es stehen zu Recht sehr viele Delikte an, die auch verfolgt gehörten. Erst am Freitag wurde wiederum das unter schärfsten Bedingungen arbeitende Personal in den Medien beschimpft und der Faulheit und Unwissenheit geziehen - ausnahmsweise von deutschen Managern. Anstatt seitens der Unternehmensführung Schutz gegen die ungerechtfertigten Behauptungen zu erhalten, schweigen die Bosse.
Von der Gewerkschaftsführung fordert Robert Hobek als Zeichen der Solidarität und anstelle der andauernden Versuche legitim gewählte Betriebsräte zu kriminalisieren, ab sofort einen unbefristeten Streik zu organisieren, sollte die Klage gegen die Betroffenen nicht zurück gezogen werden. "Der GLB in der Postgewerkschaft wird, wenn die Gewerkschaftsführung unserer Forderung nicht genügend Kraft verleiht, sofort in geeigneter Form die Kollegenschaft informieren und die Gewerkschaftsmitglieder mobilisieren.", schloss Hobek.

Rückfragen & Kontakt:

tel.: Robert Hobek, 0664 465 33 83
mailto: sekretariat@glb.at
http://www.glb.at

Gewerkschaftlicher Linksblock in der
Postgewerkschaft

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLB0001