Chemikalien-Leasing: neues Modell für eine nachhaltige Stoffwirtschaft

Workshop am 30 Juni (12.30 - 17.00 Uhr) in der Wirtschaftskammer Österreich

Wien (PWK385) - Eine Vielzahl chemischer Stoffe findet in der modernen Industriegesellschaft in Produkten oder Verfahren ein breites Anwendungsspektrum. Diese Stoffströme müssen quantitativ und qualitativ optimiert werden, damit die jeweiligen Dienstleistungen mit einem Minimum an Emissionen und einem Maximum an Effizienz erreicht werden können. Optimierungspotenziale werden vor allem in der Forcierung von neuen Geschäftsmodellen gesehen, bei denen sich Profit nicht aus der verkauften Menge der Chemikalien ergibt, sondern aus der erbrachten Dienstleistung.

Chemikalien-Leasing steht für ein Geschäftsmodell, bei dem Chemikalien nicht mehr bloß an den Kunden verkauft, sondern im Gegensatz zum traditionellen Geschäftsmodell zum Gebrauch zur Verfügung gestellt und gewartet werden. Das bedeutet eine Abkehr vom bisher vorherrschenden "Verkaufsmengen"-Denken, das nun durch die Ausrichtung auf eine serviceorientierte Leistungserbringung ersetzt wird. Als Basis für die theoretischen Überlegungen zur Einführung eines solchen Modells dient eine vom Umweltministerium in Auftrag gegebene und nunmehr vorliegende Studie, die detailliert die zentralen Fragen zu diesem Geschäftsmodell behandelt.

Im Rahmen des Workshops "Chemikalien-Leasing: neues Modell für eine nachhaltige Stoffwirtschaft" am 30. Juni im Haus der Wirtschaft werden verschiedene Aspekte eines "Chemikalien-Leasings" dargestellt sowie positive und negative Faktoren für dessen
Anwendung aufgezeigt.

Zentrales Thema des Workshops ist die Umsetzung eines solchen Geschäftsmodells in die Praxis. Dazu werden Beispiele von bereits in der Praxis laufenden Anwendungen vorgestellt. Die Moderation der Veranstaltung haben Dr. Thomas Jakl (Leiter der chemiepolitischen Abteilung im Umweltministerium) und Mag. Robert Feierl (Chemieexperte der Umweltpolitischen Abteilung der WKÖ) übernommen. (hp)

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