Vladyka: Realisierung der Spange Kittsee ist eine Überlebensfrage

Mit EU-Erweiterung droht weiteres Ansteigen der LKW-Verkehrslawine

St. Pölten, (SPI) - Im Rahmen der vergangenen Budgetdebatte im NÖ Landtag forderte LAbg. Christa Vladyka die rasche Realisierung der Spange Kittsee. "Die Spange Kittsee ist für die Grenzregion und ihre Bevölkerung eine Überlebensfrage. Durch die starke Zunahme des Osttransits sehen sich die Anrainergemeinden, insbesondere Hainburg, Wolfsthal und Berg, mit einem längst an seine Kapazitätsgrenzen gestoßenen und nicht mehr akzeptablen Durchzugsverkehr konfrontiert. Es ist endlich an der Zeit raschest die tagtägliche ‚Verkehrshölle' zu entschärfen", betont LAbg. Christa Vladyka.****

Der internationale Grenzübergang Kittsee ist mit mindestens 10 Spuren für PKWs und Busse, sowie zusätzlichen Abfertigungsspuren für LKWs, längst fertig gestellt. Auf Slowakischer Seite mündet die Autobahn direkt in die Grenze, in Österreich mündet in diesen großzügig ausgebauten Grenzübergang nur die B-50, was verkehrstechnisch völlig unzureichend ist. Zusätzlich nimmt die Verkehrsfrequenz für die Anrainergemeinden auch im Bereich des PKW-Verkehrs stetig zu. Rund 30.000 PKW mehr als im Jahr 2001 frequentierten im vergangenen Jahr (insg. 631.190 PKWs) den internationalen Grenzübergang Kittsee.

Die Spange Kittsee - die hier Abhilfe schaffen soll - befindet sich leider erst in der Phase der Umweltverträglichkeitsprüfung - bis zur Realisierung ist es noch ein weiter Weg. "Eine Zunahme um 235 % allein des LKW-Verkehrs wird, im Hinblick auf die Erweiterung der EU im Grenzbereich Kittsee, bereits prognostiziert. Was das für die Menschen in dieser Region bedeutet, muss jedem bewusst sein", so die Bruckner SP-Mandatarin. "Deshalb darf es zu keinen weiteren Verzögerungen bei der Errichtung der Nordost-Autobahn mehr kommen. Mit dem geplanten Baubeginn 2004/2005 ist es sowieso dann schon längst 5 nach 12 - jeder spätere Baubeginn wäre katastrophal. Eine weitsichtigere Verkehrspolitik in NÖ hätte schon vor Jahren auf die betroffene Bevölkerung hören und das Projekt ‚Nordost-Autobahn' viel früher in Angriff nehmen müssen", so Vladyka abschließend. (Schluss) ha

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