Wulz: LR Dörfler verkennt die Realität

: "Vielleicht sollte sich der Landesrat zwischen seinen vielen Fototerminen Zeit nehmen und mit Betroffenen sprechen"

Klagenfurt (SP-KTN) - Als erbärmlichen Versuch von seiner eigenen Unkenntnis abzulenken wertete LAbg. Anita Wulz die jüngsten Aussagen von Landesrat Dörfler. "Angriff ist die beste Verteidigung dürfte der Referent wohl glauben, aber er kann nicht über seine Unkenntnis der Sachlage und über seine Ignoranz gegenüber den Betroffenen hinwegtäuschen", sagte Wulz. Fakt ist, dass die Kinderbetreuung in Kärnten insbesondere bei den 1-3jährigen nicht bedarfsgerecht ist.

"Auf der einen Seite rühmt sich der Referent ein Überangebot zu verzeichnen, auf der anderen Seite stehen viele Eltern ohne Betreuung, die sie sich auch leisten können, da", stellte Wulz fest und ergänzte: "LR Dörfler hat da etwas missverstanden, es geht bei Kinderbetreuungsplätzen nicht darum, möglichst viele zu schaffen, um dann jene die nicht genutzt werden stolz schließen zu können, Ziel muss es hingegen sein, flächendeckend leistbare Kinderbetreuungsplätze anbieten zu können.

Wulz warf Dörfler vor die Situation mangels Verständnis für die Bedürfnisse der Frauen schönzufärben. "An Kinderbetreuung kann man eben nicht herangehen, wie an die Strategische Planung in einer Brauerei. Soziallandesrätin Gabriele Schaunigg-Kandut kann als Mutter die Probleme der Frauen offensichtlich besser verstehen als LR Dörfler", schloss Wulz.

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