Scharer: "Diese Gesundheitsreform kränkelt"

Wien (SK) Ein ähnliches "Chaos", wie es bereits die Ambulanzgebühren verursacht haben, prognostizierte SPÖ-Abgeordnete Erika Scharer am Dienstag im Nationalrat den geplanten Selbstbehalten. Scharer kritisierte die Selbstbehalte als "reine Geldbeschaffungsaktion", verbunden mit neuerlichem Verwaltungsaufwand. "Die Selbstbehalte führen zu negativen Auswirkungen in der Vorsorgemedizin", unterstrich Scharer. Die Konsequenz sei, dass Arztbesuche gemieden werden und die Kosten nicht mehr leistbar sind. Betroffen davon seien insbesondere die Klein- und Mittelverdiener sowie die Pensionisten, sagte die SPÖ-Abgeordnete. "Bereits jetzt haben die Menschen hohe Kosten für Zahnregulierungen und Zahnersatz, Sehbehelfe, Fahrtkosten zum Arzt, Tagsätze bei Kur-und Rehabilitationsaufenthalten sowie Spitalkosten zu tragen", kritisierte Scharer. "Die Schaffung eines neuerlichen Härtefonds ist mit den Selbstbehalten vorprogrammiert, diese Gesundheitsreform kränkelt", schloss Scharer. **** (Schluss) sk

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