Gehrer: Frauenförderung an Universitäten weiter verbessern

Konstituierende Sitzung des "Frauenpolitischen Beirats für Universitäten"

Wien (OTS) - "Im Universitätsgesetz 2002 wurden hohe Standards der Frauenförderung und Gleichbehandlung verankert. So wird beispielsweise das Bundesgleichbehandlungsgesetz künftig für alle Angehörigen der Universitäten Geltung haben und der Arbeitskreis für Gleichbehandlung mit umfassenden Möglichkeiten ausgestattet. Trotz dieser bereits sehr hohen Standards wird die besondere Förderung von Frauen in der Wissenschaft auch künftig ein Schwerpunkt der Universitätspolitik sein. Denn auch die besten Standards kann man immer weiter verbessern", erklärte Bildungsministerin Gehrer anlässlich der heute stattfindenden konstituierenden Sitzung des "Frauenpolitischen Beirats für Universitäten". Aufgabe des achtköpfigen Gremiums ist es, die Bildungsministerin in Fragen der Frauenförderung an den Universitäten zu beraten und ausgehend von der Umsetzungspraxis des UG 2002 Vorschläge zur Verbesserung einzubringen.

"Bei gleicher Qualifikation von Frauen und Männern sollen Frauen bevorzugt in Führungsfunktionen bestellt werden. Und zwar solange, bis Frauen 52% aller Spitzenpositionen besetzen", so Gehrer weiter. Gerade im Universitätsbereich besteht hier noch Aufholbedarf. So stellen Frauen zwar bereits mehr als die Hälfte der Studierenden und der Absolventen, der Frauenanteil bei der Professorenschaft liegt jedoch, trotz steigender Tendenz, erst bei knapp 7%. Vom Uni-Frauenbeirat erwartet sich Gehrer daher neben konkreten Verbesserungsvorschlägen zur Sicherstellung frauenfördernder sowie antidiskriminierender Bestimmungen auch Vorschläge, wie frauenfördernde Maßnahmen in die Steuerungsinstrumente des UG 2002, wie zum Beispiel die Leistungsvereinbarungen, integriert werden können.

Mitglieder des "Frauenpolitischen Beirat für Universitäten" im Bildungsministerium

· Ao. Univ. Prof. Dr. Gudrun Biffl, WiFo
· Maga. Katharina Cortulezis-Schlager, team consult Wien
· PD Dr. phil. habil Cornelia Klinger, Institut für die

Wissenschaften vom Menschen und Philosophisches Seminar Uni Tübingen

· Dr. Eva Knollmayer, BMBWK
· Dr. Juliane Mikoletzky, Technische Universität Wien
· Ao. Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser, Medizinische Universität Wien · Ao. Univ. Prof. Dr. Ada Pellert, Universität Graz
· Dr. Gabriele Trattner, BMBWK

Anlaufstelle des frauenpolitischen Beirates für Universitäten Bildungsministerium, Abteilung VII/9
Mag. Roberta Schaller-Steidl

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