Rosenkranz: Optimale Gesundheitsversorgung für die gesamte Bevölkerung

Volumen an Finanzmitteln wird steigen müssen

Wien, 2003-06-17 (fpd) - Die freiheitliche Abgeordnete Barbara Rosenkranz dankte in ihrer heutigen Rede der Regierung für ihr ernsthaftes Bemühen, sich auf die neuen Herausforderungen in der Gesundheitspolitik einzustellen. ****

Damit das österreichische Gesundheitssystem so gut wie bisher bleibe, müsse viel getan werden, erklärte Rosenkranz. Man müsse die Entwicklungen erkennen, darauf reagieren und steuernd eingreifen. Das Volumen an Finanzmitteln werde durch die demographische Entwicklung jedenfalls steigen müssen. Man müsse ganz klare Ziele definieren. Es liege im Interesse der Ökonomie, aber vor allem im Interesse der Humanität, das Gesundheitsbewußtsein zu fördern und möglichst viele Menschen möglichst lange gesund zu halten. Weiters werde es notwendig sein, alle Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Gesundheit völlig oder wenigstens teilweise wiederherzustellen. Diese beiden Dinge müßten für alle erreichbar sein, unabhängig vom sozialen Status und vom Alter.

Zum Erreichen dieser Ziele brauche es eine klare Strategie. Rosenkranz nannte hier den nationalen österreichischen Gesundheitsplan. Es habe auch bereits eine Reihe von Kampagnen gegeben, wobei die freiheitliche Abgeordnete hier speziell auf den wichtigen Schulbereich verwies. In diesem Zusammenhang warnte Rosenkranz davor, daß das Engagement gegen legale Drogen wie Nikotin nicht zu einem liederlichen Umgang mit illegalen Drogen verleiten dürfe. Denn so würde man die Drogensucht nur verwalten, aber nicht bekämpfen. Die Verharmlosung von Cannabis bezeichnete Rosenkranz als Wahnsinn.

Im Gesundheitswesen bedürfe man eines Stufenbaus, führte Rosenkranz weiter aus: Vorsorge vor Behandlung, ambulant vor stationär und Rehabilitation vor Pflege. Alle vorhandenen Mittel müßten optimiert werden. In der Verwaltung und bei den Funktionärsprivilegien müsse gespart werden. Rosenkranz nannte auch die Harmonisierung der Selbstbehalte und der Leistungen. "Vor uns liegt eine gewaltige Aufgabe." Das Ziel sei eine optimale Gesundheitsversorgung für die gesamte Bevölkerung. (Schluß)

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