Tourismus begrüßt Maßnahmen zur Liquiditätsstärkung

Schenner: "Langjährige Forderungen durchgesetzt!" - Betriebe erhalten mehr Handlungsspielraum

Wien (PWK383) - Mit dem künftigen Wegfall der 13. Umsatzsteuervorauszahlung, welche für viele Tourismusbetriebe seit Jahren immer wieder finanzielle Engpässe gebracht hat, und mit der künftig erleichterten Bildung von Eigenkapital hat die Tourismuswirtschaft zwei wichtige Ziele zur finanziellen Entlastung der Mitgliedsbetriebe erreicht, begrüßt der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Komm.Rat Johann Schenner, die jüngsten Maßnahmen der Bundesregierung.

Mit diesen beiden jetzt im Parlament beschlossenen Schritten habe die Regierung endlich auch dem Drängen der Tourismuswirtschaft nachgegeben. Die Maßnahmen geben den Betrieben mehr finanziellen Handlungsspielraum durch eine substantiellen Liquiditätsentlastung sowie auch durch die leichtere Bildung von Eigenkapital. Dieses werde im Zeitalter von Basel II eine herausragende Bedeutung bei der Finanzierung der Betriebe haben, unterstreicht Schenner.

"Es war nie einzusehen, warum sich der Fiskus zu Lasten der Betriebe eine günstige Zwischenfinanzierung seiner Verpflichtungen durch einen 13. Umsatzsteuertermin sicherte. Diese Maßnahme findet nun ihr Ende."

Einzelunternehmen und Personengesellschaften bekommen künftig die Möglichkeit, den halben Durchschnittssteuersatz für nicht entnommene Gewinne anzuwenden und damit die Eigenkapitalbasis nachhaltig zu stärken. Damit wird vielen eigenkapitalschwachen Tourismusbetrieben ein neuer Weg für eine etwas leichtere Finanzierung ihrer notwendigen Vorhaben geebnet. Zusätzlich wird es für die gewerblichen Einkommen eine erste Senkung bei der Einkommensteuer geben. (hp)

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