Beeindruckende Festwochenbilanz

Insgesamt 185.000 Besucher, 58.975 verkaufte Karten, 90,1 Prozent Auslastung

Wien (OTS) - Eine beeindruckende Bilanz der Wiener Festwochen 2003 legten Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und Festwochen-Intendant Luc Bondy am Dienstag im Mediengespräch des Bürgermeisters. Insgesamt - unter Einschluss der Eröffnungsveranstaltung, des Musikfestes im Konzerthaus und der Festwochenausstellung im Jüdischen Museum sowie weiterer begleitender Veranstaltungen - verzeichneten die Festwochen mit Stand 16. Juni rund 185.000 Besucher. Von aufgelegten 65.455 Karten wurden 58.975 verkauft, was einer Auslastung von 90,1 Prozent entspricht und eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (86 Prozent ) darstellt. Auch die Einnahmen aus dem Kartenverkauf mit 1.394.133 Euro konnten gegenüber dem Vorjahr (1.124.634 Euro) deutlich angehoben werden.

Kulturstadtrat Mailath-Pokorny stellte fest, die Festwochen seien sowohl künstlerisch anspruchsvoll als auch erfolgreich beim -österreichischen und internationalen - Publikum gewesen. Mit interessanten Eigenproduktionen und wegweisenden Gastspielen habe das Festival seine internationale Relevanz unterstrichen, die sich auch in der umfangreichen und positiven medialen Beachtung gezeigt habe. Die Festwocheneröffnung zum Thema Europa habe in besonderem Maße auch die Jugend angesprochen, mit dem "Forum Festwochen" sei eine Plattform für den Diskurs über Kunst und Gesellschaft erfolgreich installiert worden. Mailath verwies auch darauf, dass es Gespräche mit einem potenten Sponsor für die Zukunft gebe, der den durch die zurückgenommene Bundessubvention entstandenen Ausfall weitgehend schließen könnte.****

Luc Bondy zeigte sich erfreut über den Erfolg des Festivals und verwies besonders auf die Spannweite des Gebotenen: etwa in der Musik mit Produktionen vom Barock bis zur Moderne und einer Uraufführung mit "massacre" oder im Sprechtheater mit Stücken mit einem weiten politischen und gesellschaftlichen Themenspektrum. Das Ziel der Festwochen, sich mit Ur- und Erstaufführungen zu positionieren, unterstreiche den Stellenwert des Festivals, was auch von den Medien und vom Publikum honoriert werde.

Weitere Erfolgsdaten:

Eine ganze Reihe von Produktionen verzeichnete eine Auslastung von 100 Prozent, so "Romeo & Julia", "Phèdre", "Die schöne Müllerin", "The Hanging Man", "I Furiosi", "Heidi Hoh", "Zwanenmeer", "Pjesa, kotorij net - Ein Stück, das es nicht gibt" und "Quartiers-Nord".

Die nationale und internationale Bedeutung der Festwochen als Kulturereignis von Rang zeigte sich auch im Medienecho. 547 Journalisten aus 36 Ländern waren bei den Festwochen akkreditiert, über 3.000 Medienberichte setzten sich mit dem Festwochenprogramm -33 Produktionen aus 13 Ländern, 5 Eigenproduktionen, 8 Koproduktionen und 20 Gastspiele - mit sehr positivem Tenor für das Programm auseinander. Das internationale Medieninteresse galt vor allem der Eröffnung 2003, "Ödipus in Kolonos", "Romeo & Julia", "Wittgenstein Incorporated" "massacre" und der Streichung der Bundessubvention.

Allgemeine Informationen:

o http://www.festwochen.at/
(Schluss) gab

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