Findeis: Desaströse NÖ Kriminalitätsstatistik offenbart Strassers sicherheitspolitisches Versagen

SPÖ-Niederösterreich fördert zusätzliches Personal für Gendarmerie und Polizei sowie eine Verbesserung der technischen Ausstattung

St. Pölten, (SPI) - "Nun liegt es schwarz auf weiß am Tisch - der langjährige Kürzungs- und Schließungskurs von Innenminister Ernst Strasser hat die Sicherheit in Niederösterreich auf einen nie gekannten Tiefststand geführt. Die Daten der jüngsten und leider desaströsen Kriminalitätsstatistik für Niederösterreich offenbart auf allen Ebenen das sicherheitspolitische Versagen Ernst Strassers", kritisiert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, die nun vorliegenden Daten. Die Kriminalität wächst in Österreich und auch in Niederösterreich in den letzten Jahren rasant an. Kein Wunder - Strasser hat Personal wegrationalisiert, hunderte Planstellen blieben unbesetzt und mehr als drei Dutzend Gendarmerieposten und Polizeiwachzimmer geschlossen. "Die ständigen undurchdachten Organisationsänderungen, Personalkürzungen und Dienststellenschließungen sind die primäre Urasche des massiven Anstiegs der Kriminalität in Niederösterreich", so Findeis.****

So stiegen in Niederösterreich die Verbrechen gegen fremdes Vermögen, also Eigentumsdelikte und Betrugsfälle, um massive 16,0 % oder 59.690 Fälle an. Im Jahr 2001 waren es noch 51.461 Fälle. Verbrechen gegen Leib und Leben stiegen um 5,3 % - hier ging sogar die Aufklärungsquote um 0,2 % zurück. Ebenso gab es einen Anstieg bei den Sittlichkeitsverbrechen von 458 Fällen im Jahr 2001 auf 470 Fälle im Jahr 2002. Insgesamt stieg die Kriminalität in Niederösterreich um 14,0 % auf 85.397 angezeigte Fälle. Im Jahr 2001 waren es noch 74.933 Fälle. Nicht mithalten mit dem massiven Anstieg der Kriminalität konnte die Aufklärungsrate insgesamt - sie stieg im Vergleich zum Vorjahr nur um bescheidene 1,3 % an.

Damit steht fest, dass der Kürzungskurs von Innenminister Strasser die Sicherheitssituation in unserem Bundesland eklatant verschlechtert hat. Es ist der falsche Weg, in Zeiten eines Anstiegs der Kriminalität ständig Personal und Budget in der Exekutive zu kürzen. Die Niederösterreichischen Sozialdemokraten fordern daher zusätzliches Personal für Gendarmerie und Polizei und eine Verbesserung der technischen Ausstattung. Ebenso müssen die noch immer vorhandenen Sicherheitslücken in den ländlichen Regionen Niederösterreichs geschlossen werden", fordert der SPNÖ-Sicherheitssprecher Strasser zum Handeln auf.
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