Kopietz: Donauinselfest ist wichtiger Wirtschaftsfaktor für Wien

Studie belegt: 38,7 Mio Euro kommen der Wiener Wirtschaft zu Gute

Wien (SPW) "Das Donauinselfest ist nicht nur das größte und friedlichste Open Air-Festival Europas mit freiem Eintritt, es ist auch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für Wien geworden", betonte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz am Dienstag. Dies hat eine Wirtschaftlichkeitsstudie im Rahmen einer Dissertation an der Wirtschaftsuniversität Wien ergeben, die die SPÖ Wien anlässlich des Donauinselfestes 2002 in Auftrag gegeben hat. "Die Umwegrentabiliät macht 38,7 Millionen Euro aus. Das ist der Mehrwert, den die Stadt Wien, viele Firmen und Einrichtungen in dieser Stadt, wie Wirten und Hoteliers, durch das Donauinselfest einnehmen", so Kopietz im Gespräch mit dem Pressedienst der SPÖ Wien. 70 Prozent der Besucher des Donauinselfestes kommen aus Wien, 27 Prozent kommen aus den Bundesländern und drei Prozent aus dem Ausland. Besucher, die nur wegen des Donauinselfestes nach Wien gereist sind, haben der Wiener Hotellerie 32.000 zusätzliche Übernachtungen gebracht. Allein die Wiener Gastronomie profitiere vom Donauinselfest mit Umsätzen in der Höhe von 13,7 Millionen Euro, berichtete der Landesparteisekretär der SPÖ Wien. ****

Die Veranstalter (SPÖ Wien, Wiener Kulturservice, pro event und Wiener Bezirksblatt) benötigen zur Finanzierung des Donauinselfestes rund 3,8 Millionen Euro. Die Subvention der Stadt Wien beträgt 1,16 Euro, im Gegenzug profitiert die gesamte Region Wien von dieser Großveranstaltung. Das Wiener Transportgewerbe beispielsweise setzt mit den Festbesuchern 1,1 Millionen Euro um, der Wiener Einzelhandel kann sich über rund 0,8 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz aus dem Besucheraufkommen freuen.

Die Ausgaben für einen Festbesuch lagen bei durchschnittlich 32 Euro pro Person. Auswärtige Gäste gaben darüber hinaus weitere 105 Euro für den Aufenthalt in Wien und die Anreise von ihrem Heimatort aus. Die Ausgaben aller Besucher addieren sich zu Gesamtumsätzen von 35 Millionen Euro. Davon können 25,8 Millionen Euro als reiner Effekt des Donauinselfestes gewertet werden, so der Studienautor Klaus Winkler. Unter Berücksichtigung aller regionalen Abflüsse und der entrichteten Abgaben, erhält die Wiener Wirtschaft durch das Donauinselfest einen Impuls von 38,7 Millionen Euro. Außerdem entstehen durch das Donauinselfest zusätzliche Einkommen in der Höhe von 1,2 Millionen Euro. Daraus entsteht eine Kaufkraft von 340.000 Euro, die direkt der Wiener Wirtschaft zugute kommt.

Hinweis: Der Pressedienst der SPÖ Wien stellt unter www.wien.spoe.at im "Medienservice" einen O-Ton von Landesparteisekretär Harry Kopietz zum Thema "Umwegrentabilität des Donauinselfestes" als Download zur Verfügung. (Schluss) gd

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-235
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002