Umfrage: 59% für Nein bei Pensionsreform-Volksabstimmung

89% für massive Kürzungen von Beamten-Pensionen, 65% halten "Verlust-Deckel" von 10% bei "Beamtenharmonisierung" für "falsch"

Wien (OTS) - In einer Umfrage für die bereits morgen erscheinende neue Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS testete am vergangenen Wochenende das Gallup-Institut (500 repräsentativ befragte Österreicher) den möglichen Ausgang einer Volksabstimmung über die Pensionsreform ab. Ergebnis: Der Schüssel-Haupt-Rentenplan würde derzeit mit mit Bomben und Granaten durchfallen:
- 59% der Österreicher würden beim Renten-Plebiszit mit "Nein" stimmen.
- nur 34% der Österreicher mit "Ja".

Zum Flop würde das - von der FPÖ verlangte - Renten-Referendum auch für Vizekanzler & FPÖ-Chef HerbertHaupt:
- 51 % Prozent der FP-Anhänger wollen bei einer Volkabstimmung mit "Nein" votieren,
- nur 38 % der FP-Wähler mit "Ja".

Der vergangene Woche beschlossenen Rentenreform des Regierungs-Duos Schüssel-Haupt stellen die Österreicher im jüngsten NEWS-Gallup-Meinungstest gleich mehrfach ein negatives Zeugnis
- 57% der Österreicher sagen, die "Rentenkürzungen sind zu hoch"
- lediglich 26 % der Befragten meinen "sie sind gerade richtig". Eine überwältigende Mehrheit von 82% rechnet zudem schon jetzt "mit neuerlichen Einschnitten nach den nächsten Wahlen".

Den seitens der Regierung der Beamtengewerkschaft zugesagten "Verlust-Deckel" von 10-Prozent bei den kommenden Verhandlungen über die "Harmonisierung" der Beamtenpensionen lehnt die Mehrheit der Österreicher eindeutig ab:
- 65 Prozent der Befragten sind der Meinung , dass die von der Regierung eingezogene Verlustbegrenzung von maximal zehn Prozent für die nach oben hin unbegrenzten Beamtenpensionen "falsch" sei. 30 Prozent halten die Obergrenze für "richtig"
- 89 Prozent der Österreicher sind für die Einführung einer Solidarabgabe bei bereits bestehenden überdurchschnittlich hohe Pensionen. Unter FPÖ-Wählern erreicht diese Forderung gar den Wert von 100 Prozent.

Mit leichten Abschlägen für Beamte wird der aufgestaute Zorn der jetzt zur Kasse gebetenen Arbeiter und Angestellten offenbar nicht zu befriedigen sein, so das Ergebnis der jüngsten NEWS-Gallup-Umfrage:
- 50 Prozent fordern, dass der Solidarbeitrag auf überdurchschnittliche hohe bestehende Beamtenpensionen zwischen zehn und zwanzig Prozent betragen soll.
- 22 Prozent verlangen sogar Kürzungen "von mehr als 20 Prozent" .

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